Grenzweg Grünes Band Tour 2:
Ziel: Probstzella
Länge: ca 41 km
Verlauf: Blankenstein - Lichtenberg (30) - Schlegel - Rodacherbrunn (29) - Brennersgrün (28) - Lehesten - Lichtetanne (27) - Schmiedebach - Fischbachmühle -Probstzella (26)
Blankenstein ist ein Ort im thüringischen Saale-Orla-Kreis und Sitz der Gemeinde Rosenthal am Rennsteig. Der Ort liegt direkt an der Landesgrenze zu Bayern. Sehenswertes sind:
- Rennsteig-Denkmal "Der Wanderer"
- Museum Rennsteig und Meer(h)r - dokumeniert Themen zum Rennsteig, zur Entwicklung der Zellstoff- und Papierfabrik in Blankenstein sowie zur Innerdeutschen Teilung
- Drehkreuz des Wanderns am Uferplatz der Saale - regionale und überregionale Wanderwege treffen hier aufeinander
- Historischer Rennsteigkeller am Wanderstützpunkt Selbnitzplatz mit Zugang zu einem unterirdischen Felsgang
Gestartet wird die zweite Etappe vom Grenzweg am Wanderstützpunkt am Selbitzplatz. Zunächst geht die Route am linken Ufer der Selbitz nach Lichtenberg in Bayern. Von dort wird nach Nordwest bis zur Ortsangabe Schlegel und dort durch den Ortsteil Seibis gefahren.
In Schlegel wird der Rennsteig erreicht. Bleibt man auf dem Kolonnenweg, geht es durch ein großes Waldgebiet bis zum Ortsteil Titschendorf im oberen Rodachtal und weiter das Rodachtal nordwärts. Eine etwas bequemere Route führt über den Kulmberg nach Rodacherbrunn und Grumbach.
Von Grumbach führt die Radroute nach Nordwesten bis nach Brennersgrün. Etwa 1,5 km der Landstraße folgend, ist in einer leichten Rechtskurve auf der linken Straßenseite der Weg auf den Wetzstein. Hier steht der Altvaterturm. Dieses Bauwerk wurde von den hierher vertriebenen Sudetendeutschen als Erinnerung an ihre alte Heimat im Jeseniky-Gebirge errichtet.
Vom Wetzstein geht es direkt nach Norden in die Schieferstadt Lehesten. Hier sind fast alle Häuser schwarz. Es sind die Dächer und Wände mit dem hier heimischen Schiefer verkleidet. Lehesten gilt als Zentrum der Schieferproduktion. Sehenswert ist auch die über 250 Jahre Kirche St. Aegidien mit einer größten aus einem Stück gehauenen Schiefertafel. Sie ist über 3m hoch und 2,5m breit und stellt eine Gedenktafel zu Ehren von Kriegsopfern dar.
Unbedingt ansehen sollte man sich im Süden der Stadt den Staatsbruch vom Schieferabbauzentrum. Das Technische Denkmal vom historischen Schieferabbau mit dem riesigen Steinbruch, Restloch, und dem weitläufigen Freigelände sind sehenswert.
Vom Staatsbruch geht der Grenzweg nach Lauenstein in Bayern und von hier aus führt eine Straße in das Haßbachtal und nach Ludwigsstadt. Wer wieder dem Grenzverlauf folgen möchte, fährt nach Nordost. Hier kann man dem Tal der Loquitz und damit dem Grenzverlauf nach Ludwigstadt bergab folgen.
Etwa 3 km talwärts ist dann das Schloss Lauenstein auf der Höhe zu sehen. Es ist aber auch möglich die Stadt Probstzella als Etappenziel zu wählen.
Verkehrsanbindung
Bahnhöfe Ludwigstadt und Probstzella der Bahnlinie Frankenwaldbahn Saalfeld-Kronach
