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Heldburg bei Bad Rodach

Die Veste Heldburg ist eine Höhenburg deren Anfänge im Hochmittelalter liegen. Im 16. Jh. ,als Burgen nicht mehr den Wohnbedingen des Adels entsprachen, wurde sie zu einem Renaissanceschloss umgebaut. Der Standort war als Burgberg ideal. Der Vulkankegel ragt über 100 m aus dem Heldburger Land empor. Zu seinen Füssen befindet sich die Kleinstadt Heldburg. Das Heldburger Land, Teil des Landkreises Hildburghausen, ist der südlichste Zipfel Thüringens, welcher nach Bayern hineinragt.

Aus der Burgengeschichte

Das ursprüngliche Machtzentrum des Gebietes war die Burg Straufhain auf dem gleichnamigen Berg (449 m), südlich von Streufdorf. Die Anfänge der Heldburg liegen im 13. Jh. und sie wurde 1317 erstmals in einer Urkunde genannt. 1347 kam die Veste in den Besitz der Wettiner, welche auch die Thüringer Landgrafen waren.

Ab 1560 ließ der Ernestiner Herzog die Burg im Stil der Renaissance umbauen. Der in Coburg residierende Hezog Johann Casimir von Sachsen-Coburg nutzte die Heldburg als Jagdschloss und Nebenresidenz. 

Nach Bestzungen und Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg wurde der Berg neu befestigt. Der Besitz wechselte zwischen den Häusern Sachsen Hildburghausen und Sachsen-Meiningen

 

Die Meininger Herzöge ließen im 19. Jh. einige bauliche Änderungen ausführen. Bis 1945 war die Burg Besitz der Herzogsfamilie von Sachsen-Meiningen. Danach lag sie im Grenzgebiet der DDR. Anfangs nutzte die Sowjetarmee die Burg. Bis 1982 wurde sie als Kinderheim genutzt.

Am 7. April 1982 beschädigte ein Großbrand den französischen Bau stark mit der Innenausstattung. Der Materialmangel verhinderte den Wiederaufbau. Erst 1990 begann der Wiederaufbau des Dachs und dem Einziehen neuer Geschossdecken. Im Jahr 1994 übernahm die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten die Veste Heldburg. Die Restaurierung wurde fortgesetzt.

Aus der Zeit als Burg hatte sie den Namenszusatz „Fränkische Leuchte“. Wenn Gefahr drohte, wurde auf der Heldburg durch Feuerzeichen Alarm ausgelöst, der bis zur „Fränkischen Krone“ der Festung Coburg zu sehen war. Heute gehört die gut erhaltene Burganlage zur touristischen Burgenstraße und beherbergt seit 2016 das „Deutsche Burgenmuseum“.

Ansicht von der Festung Rosenberg

Regionale Informationen

Wanderkarte Bad Rodach

Parkplatz 1 - Festungsparkplatz
Der Festungsparkplatz befindet sich direkt unterhalb der Festung Rosenberg.

Parkplatz 2 - Äußerer Wallgraben
Der Parkplatz Wallgraben liegt hinter der Festung Rosenberg und bietet einen barrierefreien Zugang zur Festungsanlage.

Anfahrt
Kronach lässt sich mühelos mit dem PKW und der Bahn erreichen. Der nächste ICE Bahnhof Lichtenfels ist nur ca 25 km entfernt und bietet Zuganbindungen in regelmäßigen Abständen an. Mit dem PKW sind über die Autobahnen A3, A9, A7, A70 und A73 die Festung zu ereichen, welche entweder in die Bundesstraßen B173, B3030 oder B85 münden.