Länge ca. 24.5km
Wanderzeit ca. 8 Stunden (ohne Abzweig)
Wanderstrecke: Geising (OT von Altenberg) - Kahleberg - Holzhau (OT von Rechenberg-Bienenmühle)
Der Kammweg beginnt im Osterzgebirge am Bahnhof in Geising in Richtung Geisingberg. Seiner Markierung folgend wird über Wald- und Wiesenwege hinauf zum Aussichtsberg Geising(824 m) mit Louisenturm und Berggasthaus gewandert.
Abwärts geht es in Richtung Altenberg an zahlreichen Zeugen vom ehemaligen Bergbau vorbei, wie das Bergbaumuseum Altenberg und etwas abseits vom Weg an der Altenberger Pinge.
Weiter führt der Wanderweg zum Bahnhof mit Touristinformation und dann zur Sommerrodelbahn. Es folgt der Aufstieg auf den Kahleberg (905m ü. NN ) mit Panoramaaussicht. Er ist die dritthöchste Erhebung im Osterzgebirge.


Es wird durch eine Heidelandschaft am Kamm entlang weiter gewandert und anschließend geht es über einen schmalen Weg in Richtung Rehefeld-Zaunhaus bergab und es wird der Lugsteinweg am Schwarzen Teich (= Wüster Teich) erreicht.
Die Wanderung setzt sich entlang vom Kreuzweg durch das stille Tal vom Großen Warmbach fort bis zum kleinen Holzfällerort Rehefeld-Zaunhaus, der kälteste Ort Sachsens.
Danach geht es wieder aufwärts und oben angekommen sind die Grenzhäuser am Übergang nach Tschechien zu sehen sowie die höchstgelegene Aroniaplantage Deutschlands.
In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Grenzübergang für Wanderer, Radfahrer und PKW nach Tschechien.
Anschließend führt der Kammweg entlang vom Bahndamm der Strecke Holzhau-Hermsdorf-Rehefeld, welche 1992 stillgelegt wurde bis zum ehemaligen Bahnhof. In der Nähe befindet sich im Wander- und Sporthotel ein kleines Eisenbahnmuseum zur Geschichte der Bahnlinie Nossen - Moldau.
Die Wanderung geht oberhalb vom Bahndamm bergan nach Holzhau, vorbei am Gasthof Teichhaus. Ein Abstecher zur Steinkuppe (806m), ist empfehlenswert. In Holzhau angekommen, endet am Wanderparkplatz die Tour. Von hier hat man einen schönen Blick auf Holzhau und Rechenberg im Muldental.

Informationen zur 1. Etappe





Bergbaumuseum Altenberg
Im Jahr 1957 wurde in einer Zinnwäsche, welche vom 16. Jahrhundert bis 1951 in Betrieb war ein technisches Museum einer funktionsfähigen Zinnpochwäsche eröffnet. Nach einer gründlichen Sanierung und Rekonstruktion wurde sie 1994 wiedereröffnet.
Im Freigelände des Museums sind Bergbaugeräte ausgestellt. Der 180 m lange Neubeschert-Glück-Stolln aus den Jahren 1802-1849 ist seit 1971 neben dem Museum zu besichtigen. Das Museum bietet auch Besichtigungstouren in die Pinge an.
Bergbaumuseum Huthaus Zinnwald
.... informiert seit 1983 über die Orts- und Montanhistorie Zinnwalds.
Tiefenbach-Wasserfall
... ist ein künstlicher Wasserfall zwischen Altenberg und Geising südlich der Ortsverbindungsstraße aus dem Rotwassertal hinauf nach Altenberg. Er befindet sich auf ca. 660 m Höhe und wurde 1954 angelegt.
Die Fallhöhe ist 40 m in zwei Stufen. Der obere Teil fällt etwa 15 bis 20 Meter frei hinunter und ist von einer Aussichtsplattform einsehbar, die auf einem Wanderweg von der Straße aus zugänglich ist.
Der untere Fall, ebenfalls etwa 15 bis 20 Meter hoch, stürzt in eine Röhre unter der Plattform hindurch und ist nur im obersten Bereich einsehbar.