Kammweg Erzgebirge-Vogtland - Etappe 11:
Ziele: Weitersglashütte
Länge ca. 20km
Wanderzeit ca. 6 Stunden (ohne Abzweig)
Wanderstrecke: Johanngeorgenstadt – Auersberg - Wildenthal - Weitersglashütte
Vom Bahnhof Johanngeorgenstadt wird durch das Gewerbegebiet gelaufen und dann bis kurz vor dem Grenzübergang Potucky und weiter auf dem Kammweg zur ehemaligen Altstadt hoch. An der Jugendherberge vorbei gelangt man in den Lehmer Grund und erreicht nach Passieren der Schanzenanlagen auf der Höhe bald die Kammloipe. Über den Ziegelhüttenweg und die befestigte Eisenstraße wird der Waldlehrpfad Steinbachtal erreicht.
Noch vor dem Parkplatz und Gasthof Sauschwemme zweigt der Kammweg über die Eibenstocker Straße ab. An Einzelgrundstücken vorbei geht es bis zum Hinweis für den anspruchsvolle Aufstieg zum Auersberg (1.018 Meter) mit Berggasthaus.

Moor Kleiner Kranichsee

Achteckige Kirche in Carlsfeld
Der Abstieg führt auf den nächsten 2,5km über den Schlangenweg in die ca. 300 Meter tiefer gelegene ehemalige Hammerwerksgemeinde Wildenthal. Sie liegt im Tal der "Großen Bockau" und gilt als eine der ältesten Sommerfrischen vom Erzgebirge.
Vom Bärenzechenweg kommend wird die Straße überquert und vor dem Wanderparkplatz ein kurzer Anstieg am Skihang zum Amselweg genommen. Nach 1 km am Waldrand entlang geht es dann auf dem Flößholzzechenweg hinauf und führt an der Schutzhütte weiter geradeaus bis zur Straße.
Dort wird der Glashüttenbach überquert und der Zigeunergrund erreicht. Es geht durch einen dichten Wald am Altbergbaustandort „Alter Fritz“ vorbei zur Weitersglashütte, Ortsteil von Carlsfeld..
Regionale Informationen





Stadt Eibenstock
... im Westerzgebirge liegt auf 600 m Höhe und gehört zum Erzgebirgskreis. Sie umfasst 13 Ortsteile, von denen Wildenthal, Sosa, Blauenthal, Carlsfeld und Weitersglashütte die bekanntesten Erholungsorte sind.
Erste urkundliche Erwähnungen als Ybenstok bzw. Ibenstok weisen auf das Jahr 1378 hin und gehörte füher zur Herrschaft Schwarzenberg.
Von 1974 bis 1979 entstand inn Eibenstock die zweitgrößte Trinkwassertalsperre der damaligen DDR. Das Becken hat 77 Millionen m³ Stauraum, erstreckt sich über 350 ha und versorgt ca. 1 Million Menschen im Raum Zwickau – Chemnitz mit Trinkwasser.