Länge ca. 12,5 km
Wanderzeit ca. 3,5 Stunden (ohne Abzweig)
Wanderstrecke: Holzhau - Rechenberg-Bienmühle - Clausnitz - Sayda
Am Wanderparkplatz in Holzhau führt der Kammweg ein Stück die Ringelstraße entlang bis zum Abzweig auf die ehemals Alte Landstraße. Am Waldrand entlang bietet der Weg dem Wanderer eine sehr gute Sicht auf Holzhau und das Muldental.
Es geht bergab und nach Unterquerung der Eisenbahnbrücke am Bahnhof Rechenberg wird das Zentrum von Rechenberg-Bienenmühle erreicht. Empfehlenswert ist ein Besuch mit Führung durch das Sächsische Brauereimuseum mit anschließender Verkostung. Schon 1558 erhielt Rechenberg das Braurecht als Rittergutsbrauerei.
Sehenswert ist im historischen Ortskern auch das Flößerhaus, welches Einblicke in das harte Leben der Flößerfamilien und Information zur Burgruine im Ort gibt.


Der Kammweg verläuft jetzt bergauf in Richtung „Goldene Höhe“ bis er auf den Saydaer Weg abzweigt. Nach Überquerung der Neuhausener Straße gelangt der Wanderer auf den Mittelweg mit Blick auf Rechenberg-Bienenmühle mit seinen Ortsteilen.
In Clausnitz angekommen und dann den Martinsweg nehmend, geht es bergauf bis zur historischen Rachelbrücke mit Schutzhütte weiter. Sein Bachlauf diente früher lange als Floßgraben zum Holztransport bis zum Bau der Eisenbahnstrecke.
Weiter bergauf über Wiesen am Waldrand entlang wird die Alten Poststraße in Richtung Sayda erreicht, das Ende der zweiten Etappe.
Informationen zur 2. Etappe





Nördlich vom Ort Dorfchemnitz im Tal des Chemnitzbaches und östlich der Saydaer Straße befindet sich Blockhausen, eine Ansammlung von Blockhäusern. Direkt Hinfahren ist nicht möglich, man muss noch ca. 500 m vom Parkplatz bergauf wandern und man erreicht die größte Holzskulpturensammlung der weltbesten Kettensägenkünstler.
Seit 2004 treffen sich in Blockhausen jährlich zu Pfingsten die besten Kettensägenkünstler aus der ganzen Welt. Alle geschaffenen Kunstwerke verbleiben hier und sind ständig zu besichtigen. Ob auf den Wegen zur Hütte oder im Gelände von Blockhausen, überall ist die Kettensägenkunst vom Feinsten zu sehen. Der Ort kann jeder Zeit ohne Einschränkungen besucht und besichtigt werden.
Erreichbar von Dorfchemnitz: Nach genau 4,2 km hört an der linken Seite der Wald auf und es kommt die so genannte "Buswendeschleife". Auf der linken oder rechten Talseite die Wanderung zur Hütte fortsetzen und nach ca. 20 - 30 Minuten und vielen entdeckten Holzskulpturen ist das Ziel erreicht.


