Skip to main content

Die Universitäts- und Bergstadt Freiberg ist eine Große Kreisstadt zwischen der Landeshauptstadt von Sachsen Dresden und der kreisfreien Stadt Chemnitz im Erzgebirge. Sie liegt an der nördlichen Abdachung des Osterzgebirges. Die meisten Stadtgebiete sind auf dem Hochufer westlich der Freiberger Mulde in einer Rodungslandschaft.

In der Stadt ist der Verwaltungssitz des Landkreises Mittelsachsen. Die Stadt wurde 800 Jahre vom Bergbau und der Metallverhüttung geprägt. In den letzten drei Jahrzehnten fand ein Strukturwandel zur Hochtechnologie, der Halbleiterfertigung und Solarindustrie statt.

Bergbau in Freiberg

Freiberg ist eine der ältesten Städte in Sachsen. Nach der Entdeckung von Silbererz 1168 entstand sie in wenigen Jahren und erreichte bald die Größe der Handelsstadt Leipzig. In Freiberg gibt es zahlreiche Baudenkmale. Der historische Stadtkern steht unter Denkmalschutz und gehört mit den Denkmalen der Bergbaugeschichte zum UNESCO-Weltkulturerbe Montanregion Erzgebirge. Die Bergstadt ist Sitz der ältesten montanwissenschaftlichen Universität der Welt.

Hauptgebäude der Bergakademie Freiberg / Erzgebirge

Hauptgebäude der weltältesten Montanuniversität

Technische Universität Bergakademie

Die Bergakademie Freiberg wurde 1765 durch Prinz Xaver von Sachsen als Kurfürstlich-Sächsische Bergakademie zu Freiberg gegründet. Die Planung und Leitung verantworteten der sächsische Oberbergrat Friedrich Wilhelm von Oppel und der spätere preußische Minister Friedrich Anton von Heynitz.

Diese Gründung war erforderlich, da Sachsen nach dem Siebenjährigen Krieg das Land wieder aufbauen musste und Reparationen zu zahlen hatte. Dazu war ein Aufschwung auch im Bergbau dringend notwendig.

Die Bergakademie ist die älteste noch bestehende montanwissenschaftliche Bildungseinrichtung der Welt. Sie konzentriert sich als Ressourcenuniversität auf eine umfassende Rohstoffsicherung. Die Hauptforschungsbereiche sind Geo, Material, Energie und Umwelt. Zwei chemische Elemente, das Indium und Germanium, wurden von Freiberger Wissenschaftlern entdeckt.

Impressionen

Eingang zum Schloss Freudenstein in der Bergstadt Freiberg
Bergstadt Freiberg wurde 800 Jahre vom Bergbau und von der Metallverhüttung geprägt.
Blick vom Donatsturm zur Kirche St. Petri
Blick vom Donatsturm zur Kirche St. Petri
Kirchgasse in Freiberg
Kirchgasse in Freiberg
Schloss Freudenstein mit der Mineralienausstellung "terra mineralia"
Schloss Freudenstein mit der Mineralienausstellung "terra mineralia".
Freiberger Dom wurde von 1484-1501 auf dem Untermarkt errichtet.
Spätgotische Hallenkirche wurde von 1484-1501 auf dem Untermarkt errichtet.
Freiberger Obermarkt mit Kirche St. Petri im Hintergrund
Freiberger Obermarkt mit Kirche St. Petri im Hintergrund
Freiberger Rathaus
Freiberger Rathaus
Wappen von Sachsen, Böhmen und Freiberg am Rathaus
Wappen von Sachsen, Böhmen und Freiberg am Rathaus
Auf dem Freiberger Untermarkt
Auf dem Freiberger Untermarkt stehen der Dom St. Marien und der ehemalige Domherrenhof.
Stadt- und Bergbaumuseum im ehemaligen Domherrenhof
Stadt- und Bergbaumuseum befindet sich im ehemaligen Domherrenhof.
Eingang zum Stadt- und Bergbaumuseum
Eingang zum Stadt- und Bergbaumuseum
Gerberbrunnen auf dem Untermarkt
Gerberbrunnen auf dem Untermarkt
Gebäude der TU Bergakademie Freiberg
Gebäude der TU Bergakademie Freiberg

    Regionale Informationen

    Verkehrsanbindung:

    • Bahnlinie: Dresden - Freiberg - Chemnitz
    • Bahnlinie Mitteldeutsche Regiobahn: Freiberg - Mulda-Holzhau
    • BAB 4: Abfahrt Siebenlehn / B 101 Freiberg – Annaberg-Buchholz
    • B 173: Dresden-Freiberg