11,7 km / 5 Std. / 412 Höhenmeter
Die dritte Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz führt von Hohnstein auf einem breiten Wanderweg zum Brand. Dieser Aussichtspunkt, auch als Balkon der Sächsischen Schweiz“ bezeichnet, bietet einen hervorragenden Panoramablick vom Winterberg, über den Rosenberg, die gesamte linke Elbseite bis in das Elbtal bei Dresden. Ca. 500 m östlich ist die Hafersackaussicht. Der Weg geht weiter über 800 Brandstufen hinab in den Tiefen Grund. Etwa 250 m nördlich auf der anderen Talseite geht es wieder zahlreiche Stufen hinauf nach Waitzdorf, das einzige Dorf, welches direkt im Nationalpark liegt.
Im Süden des Dorfes etwa 10 Minuten entfernt sind die Ochelwände über dem Tiefen Grund und dem Sebnitztal, ebenfalls eine beliebte Aussichtsstelle. Der Malerweg führt nun zur Waitzdorfer Höhe. Auf dem weiteren Weg wird durch den 3 km langen Kohllichtgraben gewandert, der an der Kohlmühle endet. Ab hier verläuft die Tour durch das ruhige Sebnitztal. Die Sebnitz fließt in großen Windungen dahin und bildet wiesenbestandene Gleitufer. Die Felswände sind mit leuchtenden Schwefelflechten überzogen. Kurz vor der Buttermilchmühle geht der Weg bergauf nach Altendorf auf der Bad Schandauer Ebenheit, heute ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Sebnitz.
Informationen zur Etappe 3:
Gastgeber am Malerweg

Informatives über Waizdorf
... wurde 1445 erstmalig urkundlich erwähnt und ist seit 1973 ein Stadtteil von Hohnstein. Es ist die kleinste und einzige Ortschaft Sachsens, die sich innerhalb des Nationalparks befindet. Sehenswert sind mehrere gut erhaltene Fachwerkhäuser. Der Aufstieg zur Waitzdorfer Höhe ist empfehlenswert. Dieser zweigipflige Berg ist 414 m hoch und befindet sich im Gebiet der Lausitzer Überschiebung, wo der Granit auf dem Sandstein aufliegt. Die Wanderung wird durch einen umfassenden Panoramablick belohnt. Bei guter Fernsicht sind die Burg Stolpen, das Granitgebiet bis zum Borsberg im Elbtalkessel von Dresden sowie die Tafelberge und die Ebenheiten zu sehen.
Unterhalb der Höhe fallen urwüchsige Galloway-Rinder auf, die im Rahmen eines Projekts auf der Wiesenkoppel weiden dürfen. Die anspruchslosen Tiere stammen aus Südwestschottland und werden das ganze Jahr über im Freien gehalten, wobei sie im Winter zusätzlich Heu erhalten.



