Am Anfang der Ortsbildung im Jahr 1133 lag die Ansiedlung von Mönchen aus Thüringen. Das Zisterzienserkloster Waldsassen wurde durch reiche Schenkungen zum größten Kloster in der Oberpfalz. Mit der Reformation wurde das Kloster 1571 aufgehoben.
Erst im 17. Jh. entwickelte sich eine Siedlung. 1621 wurde das Kloster mit der Rekatholisierung wieder belebt. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wiederum erfolgte die Säkularisierung.
Als die Eisenbahnlinie nach Eger errichtet wurde, begann ein wirtschaftlicher Aufschwung. Der Prinzregent Luitpold verlieh 1896 die Stadtrechte. Bestimmend waren zwei Porzellanfabriken in der Stadt. Die letzte Fabrik stellte 1994 die Produktion ein.