Traditionsstätte Handpuppenspiel

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Region: Region Sachsen

2005 erfolgte die Einweihung der Traditionsstätte Handpuppenspiel im neuen Gebäude gegenüber dem Rathaus von Hohnstein. Sie ist dem Wirken von Max Jakob gewidmet. Er erwarb mit seinem Kasper nationale und internationale Anerkennung. Im 20. Jahrhundert wurden die "Hohnsteiner Puppenspiele" zum Inbegriff für das deutsche Handpuppenspiel. Improvisation, Schlagfertigkeit und die sparsame Bühnendekoration waren typisch für das Puppenspiel von Max Jakob. Die Handpuppen wurden von Theo Eggink geschnitzt.

 

 

Traditionsstätte Handpuppenspiel in Hohnstein

 

Öffnungszeiten
April bis Oktober:
Montag bis Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr
Sonnabend: 9.00 – 12.00 Uhr
Sonn- und Feiertag 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.00 Uhr

November bis März:
Montag bis Donnerstag: 9.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.00 Uhr
Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr

 

Handpuppen Kaspar von Max Jakob

Max Jakob - Handpuppenspieler aus Hohnstein

  • kam nach der Ausbildung über die Wandervogel-Bewegung zum Handpuppenspiel
  • ging 1919 nach Hartenstein und spielte 1921 sein erstes Kasperstück
  • 1921 erste Spieltruppe unter Leitung von Jakob - die "Hartensteiner"
  • 1926 erster Auftritt auf der Jugendburg Hohnstein
  • 1928 zogen Puppenspieler und ihre Familien auf die Jugendburg Hohnstein und die Burg wurde zum Mittelpunkt des laienmäßigen Puppenspiels in Deutschland.
  • 1933 nach der Machtergreifung der Nazis besetzte die SA die Burg und die Puppenspieler mussten die Burg verlassen.Die Stadt Hohnstein baute für sie ein Wohnhaus - das Kasparhaus
  • 1936 Einladung auf die Weltausstellung nach Paris zur Olympiade der besten europäischen Handpuppenspieler
  • 1937 Auszeichnung mit der Goldmedaille in Rahmen der Olympiade der besten europäischen Handpuppenspieler
  • 1945 spielten sie in Gefangenenlagern um Kiel und Hamburg
  • 1956 erhielt Max Jacob das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der BRD
  • 1957 wurde er in Prag zum neuen Präsidenten der UNIMA (Union Internationale de la Marionette) gewählt. 1960 erfolgte seine Wiederwahl.
  • Max Jacob starb am 08.12.1967. Die Urne wurde auf dem Hohnsteiner Friedhof beigesetzt

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