Architektur

Hetzdorfer Viadukt

Erzgebirge

Das Hetzdorfer Viadukt ist eine unter Denkmalschutz stehende ehemalige Eisenbahnbrücke. Sie führt über das Flöhatal und war bis 1992 ein Bestandteil der Eisenbahnstrecke Dresden -Chemnitz-Werdau. Mit einer Höhe von 42 m war sie die höchste eingeschossige Brücke der Deutschen Reichsbahn. 1992 wurde die Trasse zwischen Oederan und Flöha neu trassiert und zwei Spannbetonbrücken neu errichtet. Auf dem stillgelegten Viadukt führt heute ein Wanderweg über die Flöha.

Die Brücke wurde von 1866 bis 1868 als letzte der 138 Brücken zwischen Dresden und Chemnitz errichtet. Die Kosten betrugen 1,65 Mill. Mark. Erste Instandsetzungsarbeiten erfolgten 1928. Mangelnde Entwässerung, ein schlechter Oberbau und das erhöhte Zugaufkommen (200 pro Tag) setzten der Brücke stark zu. Ab 1965 war das Viadukt eine Langsamfahrstrecke. Erst betrug sie 50 km/h, dann 30 km/h und letztlich 20 km/h. 1986 beschloss man, den Neubau der Strecke und die Stilllegung.

Daten zur Brücke:

  • Höhe 43 m hoch und 328 m lang
  • Vier Mittelbögen a‘ 22,66 m lichte Spannweite
  • Zwei bzw. fünf Bögen mit 16,99 m lichter Weite
  • Grundriss der Brücke beschreibt einen Kreis mit einem 572 m Radius.
  • Zum Brückenbau wurde Gneis, Granit und Pirnaer Sandstein verwendet.

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