Das ehemalige Zisterzienserkloster Riddagshausen befindet sich im Osten der Stadt Braunschweig zwischen den LSG Buchhorst und dem Nußberg. 1145 siedelten sich hier Zisterziensermönche aus der Abtei Amelungsborn bei Holzminden an. Sie nannten das Tochterkloster Marienzelle und der Gründer Ludolf von Wenden war Vogt von Braunschweig im Dienste von Heinrich des Löwen. Der Ort am Kloster wird 1146 erstmals als Ritdageshusen genannt.

Namen wie Ricdagus und Endungen wie -husen waren in Niedersachsen etwa bis ins 10./11. Jh. gebräuchlich. Heinrich der Löwe und der Bischof von Halberstadt förderten die Ansiedlung der Mönche. 1206 begann der Neubau der Klosterkirche. Anfang vom 14. Jh. entstand neben dem Kloster das Dorf Neuhof.

Die Riddagshäuser Abteikirche baute man nach dem Vorbild des Mutterklosters der Zisterzienser Cîteaux. Nach gut 60-jähriger Bauzeit konnte die Klosterkirche 1275 eingeweiht werden.

Die Ordensbrüder legten eine Teichlandschaft für die Fischzucht an, die heute ein Naturschutzgebiet ist. Von den ehemals 28 Teichen existieren heute noch elf. Das Torhaus, mit dem heutigen Zisterziensermuseum war schon Ende des 12. Jh. entstanden.
Papst Sixtus IV. verlieh dem Abt bischofsgleiche Rechte. 1542 begann die Reformation. 1690 richtete man ein Predigerseminar ein. Die Säkularisation des Kloster Riddaghausen erfolgte 1809.


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