Freizeitsport

Wintersport im Osterzgebirge

Erzgebirge

Mit der verkehrsmäßigen Erschließung des Osterzgebirges, insbesondere der Stadt Altenberg, entwickelte sich der Tourismus. Die Staatsstraße B 170 über das Weißeritztal, die Straße über das Müglitztal und die beiden Bahnlinien nach Kipsdorf und Altenberg brachten den unmittelbaren Anschluss an die Zentren im Elbtal.

„Sachsenabfahrt“ am Geisingberg, Sprungschanzen in Altenberg, am Geising und in Frauenstein gibt es. Die Hochflächen um den Erzgebirgskamm bieten zahlreiche Loipen für Langläufer. Tradition hat der Ski und Eisfasching in Geising.

Wenn sich im Elbtal schon der Frühling ankündigte, ist auf den Höhen von 800 m um Kahleberg, Kohlhaukuppe und Geising noch Skisport möglich.
Folgerichtig kamen einige Deutsche Weltmeister und Olympiasieger aus dem Osterzgebirge.

Wintersport im Osterzgebirge
Bobbahn in Oberbärenburg

Bobbahn in Oberbärenburg

Im Jahr 1980 wurde der Bau der Bobbahn beschlossen und 1982 begannen unter größter Geheimhaltung die Bauarbeiten. Mit dem Bau der Bobbahn sollte die DDR eine FIBT-zertifizierte, international wettkampftaugliche Bobbahn erhalten und somit sollte neben der etwas veralteten Bobbahn in Oberhof die führende Stelllung der DDR im Bobsport gesichert werden.
1986 gab es die ersten Wettkämpfe auf der Bahn und der erste international erfolgreicher Altenberger Sportler war Harald Czudaj. In den 1990er Jahren fanden mehrere internationale Wettkämpfe und Weltmeisterschaften im Bobsport, Skeleton und Rennrodeln statt und sie brachten Besucherrekorde. Im Sommer 2020 bis 2021 erfolgten einige Umbauarbeiten.
Heute nutzt vor allem die SG Oberbärenburg die Bahn. Ihr herausragender Sportler ist momentan der Pirnaer Francesco Friedrich.

Biathlon in Zinnwald

Der Leistungsschwerpunkt für Biathlon, Rennrodeln und Bobsport war während der DDR-Zeit die SG Dynamo Zinnwald. Sie wurde 1956 mit Schwerpunkt für nordische Sportarten gegründet. Der Leistungsstützpunkt stand in ständiger Konkurrenz mit dem ASK Oberhof. In Altenberg entstand 1974 eine Kinder- und Jugendsportschule zur systematischen Nachwuchsförderung in den Wintersportarten, die bei Dynamo trainierten.

Nach der Wende erfolgte die Gründung vom Sächsischen Wintersportverein Altenberg e. V., heute der Sächsische Sportverein Altenberg. Hier ist auch der Olympiastützpunkt Chemnitz / Dresden für die Sportarten Biathlon, Rennrodeln und Bobsport angesiedelt. Das Biathlonstadion „Sparkassen-Arena Altenberg" entstand einen Kilometer südlich vom Kahleberg auf 850 m Höhe.

Biathlon in Zinnwald
Dieter Speer aus Zinnwald war 1971 der erste Biathlonweltmeister der DDR. Der bekannteste Biathlonsportler war der zweimalige Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister Frank-Peter Roetsch. Die größten Erfolge feierten die Zinnwalder Biathleten Manfred Beer, Eberhard Rösch und Klaus Siebert 1978 bei der Weltmeisterschaft in Hochfilzen.

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