Zu Beginn des 19. Jh. gestaltete sich ein Basteizugang schwierig. Von Rathen kommend, stieg man auf einer Treppe mit 487 Stufen aus dem Wehlgrund durch die Vogel- oder Mardertelle empor. Die „vornehmen“ Leute wurden gegen entsprechendes Entgeld von Sesselträgern oder auf Ponys reitend, auf dem steilen unbequemen Weg nach oben gebracht. Um den Zugang zur Bastei zu verbessern, wurde 1826 eine hölzerne Brücke vom Neurathener Felsentor gebaut.
Eine Bewirtung der Wanderer begann 1812, als der Lohmener Fleischer Pietzsch drei offene "Rindenhütten" errichtete, in denen er Erfrischungen anbot. Die Ware trug er täglich von Lohmen zur Bastei. Nach einem Brand im Jahre 1816 wurde ein massives Gasthaus errichtet. In den Jahren 1893/94 baute man die Gaststätte völlig um und erweiterte sie. Eine Hochdruckwasserleitung von 6 km Länge ersetzte danach die bisherige Wasserversorgung aus dem Basteibrunnen an der Basteistrasse.
Die wachsende Besucherzahl, bedingt durch die 1837 beginnende Dampfschifffahrt auf der Elbe, veranlasste die Regierung den Bau einer steinernen Brücke zu fördern, der 1851 vollendet wurde. In der Wölbung des letzten Bogens sind die Namen aller Bauleute eingemeißelt. 1851 wurde die Sächsische - Böhmische Eisenbahn eröffnet, aus der eine weitere Steigerung der Besucherzahl resultierte.