Zámek Teplice befindet sich in der nordböhmischen Stadt Teplice. Im Inneren des Schlosses Teplitz ist die wertvolle Einrichtung erhalten geblieben. Hervorzuheben ist der Renaissancesaal, der Rokokosaal sowie sonstige zeitgenössische Einrichtung. Das Schloss war früher beliebt. Unter den Gästen befanden sich unter anderem der Fürst de Ligne, Giacomo Casanova, Johann Wolfgang von Goethe, Frederic Chopin und Franz Liszt.
Heute befindet sich im Schloss das Museum Region Böhmisches Erzgebirge.

Öffnungszeiten: täglich: 10 - 12 und 13 - 17 Uhr

In der zweiten Hälfte des 12. Jh.'s stiftete die böhmische Königin Judith am Ort des späteren Schlosses das zweitälteste Benediktinerkloster in Böhmen. Damals nutzte man schon die warmen Quellen bei Schönau. Dieses Kloster wurde während der Hussitenkriege zerstört.

In der zweiten Hälfte vom 15. Jh. wurde auf den Ruinen eine Burg errichtet und die Reste der erhaltenen romanischen und gotischen Gemäuer in den Burgbau integriert, die heute noch im Ostteil des Schlosses zu finden sind. Ebenfalls bis heute erhalten blieb die romanische Krypta der Klosterbasilika. Im Innenhof des Schlosses ist der Grundriss dieser Klosterbasilika abgebildet. Im 16. Jh. errichtete man die Schlosskirche zum Heiligen Kreuz.

1585 erlangten die von Kinsky in den Besitz über die Herrschaft Teplitz. Der unvollendete Schlossbau wurde im Stil der Renaissance weitergeführt. Als Wilhelm von Kinsky 1634 gemeinsam mit Wallenstein in Eger ermordet wurde, endete die Zeit der Kinskys in Teplitz. Als Dank für die Beteiligung am Mordkomplott erhielt der kaiserliche Marschall Johann von Aldringen die Herrschaft Teplitz. Die Adelsfamilie Clary-Aldringen nahm umfassende barocke und klassizistische Umbauten und Erweiterungen vor. 1945 wurde der Besitz der Familie Clary-Aldringen enteignet.


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