Ostrov (Schlackenwerth) liegt im Bezirk Karlovy Vary am Fuße des Steilabfall vom Böhmischen Erzgebirge an der Mündung des Jáchymovský potok (Weseritz) in die Bystřice (Wistritz) Die Stadt wird von zwei wichtigen Fernstraßen tangiert, der Straße Karlovy Vary-Chomutov und der Straße Karlovy Vary- Oberwiesenthal. Ostrov gehört zur Region Westböhmen und besteht aus 12 Ortsteile.

Sehenswertes

  • Historisches Stadtzentrum mit Pestsäule von 1685, dem Rathaus und Stadttor
  • Das Alte Rathaus am Alten Platz, ursprünglich gotisch, wurde nach einem Brand im Renaissancestil und später neugotisch umgebaut.
  • Weisses Schloss
  • Das Rote Schloss mit Schlosspark
  • Romanische Friedhofskirche St. Jakob des Größeren von 1226
  • Gotische Kirche St. Michael in der Nähe des Marktplatzes von 1384


Klosteranlage, Heilige Bezirk (Posvátný okrsek) aus dem 17. und 18. Jahrhundert besteht aus mehreren kirchlichen Gebäuden. Es sind:

  • die achtseitige St.-Annen-Kapelle (älteste Gebäude)
  • die Klosterkirche Mariä Verkündigung (dient für Ausstellungen und Kulturveranstaltungen)
  • das ursprüngliche Piaristengymnasium
  • in der Klosteranlage die Kapelle des heiligen Florians und die Kapelle Maria Einsiedeln (Besichtigung möglich).

Regionale Informationen

Dům kultury Ostrov
Mírové nám. 733
363 01 Ostrov
Tel.: +420 724 509 287

Aus der Geschichte

Die Stadt Schlackenwerth (Ostrov) soll im Jahr 1207 erstmals genannt worden sein und gehörte 1226 zu den Besitztümern der von Hrabischitz. Als Gründer wird Slaukos der Große genannt. Die Königsstadt lag an der Handelsstraße von Prag nach Eger.
Nach der Schlacht am Weißen Berge ging Schlackenwerth in den Besitz des kaiserlichen Feldherren Herzog von Sachsen-Lauenburg über. Dieser ließ hier eine Residenz bauen. Schlackenwerth wurde ab 1691 ein Lehensbesitz der Markgrafen von Baden, da der „Türkenlouis“ die Prinzessin von Sachsen-Lauenburg heiratete. Sie ließ von 1691-1697 das Weiße Schloss erbauen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Ostrov zur Industriestadt ausgebaut, da hier Arbeiter für die Uranerzgewinnung angesiedelten waren. Nach der Einstellung des Uranerzbergbau entstand ein Werk von Skoda für Busse, das jedoch 2004 geschlossen wurde.


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