Oberlausitzer Bergland

Oberlausitz

Als das Oberlausitzer Bergland bezeichnet man die hügelige Mittelgebirgslandschaft im Osten von Sachsen und im Norden von Böhmen, westlich des Zittauer Gebirges. Die Gebirgsketten erreichen Höhen um die 500m ü. NN.
Im Süden geht das Bergland ins Böhmische Niederland bei Sluknov über. Im Südwesten ist die Sächsisch-Böhmische Schweiz.
Das Oberlausitzer Bergland besteht aus vier Höhenzügen in Ost-West-Richtung, dazwischen liegen drei breite Talwannen. Viele kleine Dörfer befinden sich in den Tälern. Eine rege Wirtschaftstätigkeit entwickelte sich hier, das Handwerk dominierte und Traditionen entwickelten sich.

Die Tradition der Töpferei ist im Neukircher Tal weit verbreitet. Die Textilmanufakturen bestimmten über Jahrhunderte bis in die Neuzeit die Wirtschaft. Einige geistige Getränke von hoher Qualität kommen aus dem Oberlausitzer Bergland, genannt sind hier nur das Eibauer Schwarzbier und die Brände aus Wilthen.

Natur erleben

Im 19. Jh. entstanden Wander- und Naturfreundevereine. Sie errichteten zahlreiche Aussichtstürme, die es heute gilt zu erhalten. Der Oberlausitzer Bergweg führt über 115 km von Neukirch nach Zittau.

Weitere Wanderliteratur

Traditionen kennenlernen

Für Freunde der volkstümlichen Baukunst ist ein Besuch in Obercunnersdorf mit seine 250 Umgebindehäusern ein Erlebnis. Zahlreiche Heimatmuseen, die der Traditionspflege dienen, sind im OL Bergland.


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