Aussichtsberge

Lausche (Luž)

Oberlausitz

Der Aussichtsberg Luž (Lausche) ist mit 792 m ü. NN der höchste Berg in der Böhmischen Lausitz und im Zittauer Gebirge. Nördlich vom Berg befindet sich Waltersdorf und südlich liegt die kleine Siedlung Myslivny (Jägerdörfel). Die deutsch-tschechische Staatsgrenze verläuft direkt über den Berg. 700 Meter östlich befindet sich der Pass Wache/Stráž.
Wegen der augenfälligen Gestalt hieß der Berg früher Spitzer Stein oder auch Spitzberg. Bis ins letzte Jahrhundert sprachen die Einwohner von Waltersdorf und Großschönau vom „Mittagsbarg“, auf Grund der Südlage. 1631 kam die heutige Bezeichnung Lausche auf.

Die vielen wertvollen Türstöcke der Waltersdorfer Umgebindehäuser stammen aus Sandsteinen, welche am Nordhang der Lausche gebrochen worden. Bis ins 18. Jh. soll auch an der Lausche und am Butterberg nach Erz geschürft worden sein.

1967 wurden der am nördlichen Mittel- und Oberhang befindliche Rest des montanen Mischwaldes zum „Naturschutzgebiet Lausche“ erklärt. Nach der Entfernung der Grenzbefestigungen, die nach dem Zweiten Weltkrieg mit Stacheldrahtzäune die Staatsgrenze absperrte, war in den 1970-er Jahren der Gipfel wieder zugänglich.


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