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Die Stadt Iphofen liegt östlich von Kitzingen an den Ausläufern des Steigerwaldes. Sie besitzt ein vollständig erhaltenes Altstadtgebiet und es existiert noch in großen Teilen eine Stadtmauer und drei Stadttore. Iphofen ist bekannt wegen des intensiven Weinanbaus um die Stadt.

Rödelseer Tor in die Stadt Iphofen

Sehenswertes

  • Stadtmauer mit den Stadttoren Rödelseer Tor (1455–1466), Mainbernheimer Tor (1533-1548), Einersheimer Tor und dem seit 1596 zugemauerten Pesttor.
  • Mittelalterliche Stadttürme Mittagsturm, Bürgerturm, Eulenturm und Henkersturm
  • Zehntkeller
  • Alte Schenkstatt von 1688, dann Rentamt, heute als Knauf-Museum genutzt.
  • Marktplatz mit Marienbrunnen und einem reizvollen Ensemble alter Fachwerkhäuser
  • Rathaus im Barockstil (1716–1718)
  • Vinothek, ursprünglich Mesnerhaus der Stadtpfarrkirche St. Veit, heute Kultur- und Weinbau-Präsentationshaus der Stadt
  • Spitalmühle, ehemalige Getreide- und Lohmühle vor der alten Stadt

Aus der Stadtgeschichte

Schon im Jahr 741 wird in einer Urkunde die Kirche Iphofen als Zubehör vom Bistum Würzburg benannt. Der Bischof von Würzburg erteilte 1293 die Stadtrechte. In diese Zeit entstand auch die noch heute erhaltene Stadtbefestigung.
Der Bau der Stadtpfarrkirche St. Veit erfolgte ab 1414. Das Rathaus im Barockstil entstand 1716. Durch den Reichdeputationshauptschluss kam auch Iphofen zu Bayern. Schwerer Schaden entstand der Stadt durch die Reblaus-Epidemie von 1905.

Im 20. Jh. wurde hier 1938 ein Gipsbruch eröffnet. Dieser gehörte zur Fa. Knauf. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Sitz der Gebr. Knauf KG nach Iphofen verlegt. Die Knauf Group ist inzwischen ein Weltkonzern mit über 40.000 Mitarbeitern.

Bürgerspital in Iphofen in Franken

Regionale Informationen

Tourist Information
Kirchplatz 1
97346 Iphofen

Wanderkarte von Uffenheim mit Iphofen