Sachsen

GEMEINDE KOTTMAR

Oberlausitz

Die Gemeinde Kottmar ist mit 8.000 Einwohnern die größte Einheitsgemeinde im Landkreis Görlitz und liegt zwischen Löbau und Zittau. Sie wurde am 1. Januar 2013 aus den Gemeinden Eibau, Kottmarsdorf, Nieder- und Obercunnersdorf gegründet. ´

Diese Gemeinden liegen um das Bergmassiv Kottmar. Der Verwaltungssitz befindet sich im Ortsteil Eibau.

Sehenswertes

  • Faktorenhof Eibau mit Heimat- und Humboldtmuseum

  • Aussichtsturm auf dem Kottmar

  • Spreequelle am Kottmar

  • Berg Kottmar mit Sprungschanze

  • Barockkirche (in der heutigen Form 1736 erbaut, 1854 Bau des Kirchturmes) in Kottmarsdorf

  • denkmalgeschützte Kottmarsdorfer Bockwindmühle auf dem Pfarrberg

Kottmarsdorf liegt an der 1828 erbauten Straße von Löbau über Neugersdorf nach Rumburk. 1306 wurde „Khotdmersdorpp“ urkundlich erwähnt und 1346 die erste Kottmarsdorfer Kirche genannt. 1550 war Erasmus von Gersdorf Besitzer von Kottmarsdorf. 1585, 1607 und 1633 wütete die Pest im Ort und 1617 gab es eine große Hungersnot.

Eibau liegt südlich des Berges Kottmar im Tal des Landwassers und Grundwassers. Das Tal bildet den Übergang vom Oberlausitzer Bergland zur Östlichen Lausitz. Am Südwesthang des Kottmar befindet sich eine der drei Spreequellen.

Die älteste urkundliche Erwähnung Eibaus stammt aus dem Jahr 1352 im Zehntenverzeichnis des Papstes für Zittau. Gegründet wurde der Ort als Waldhufendorf entlang des Landwassers. Viele Umgebindehäuser verweisen auf die Tradition der Leineweberei.

Während der Industrialisierung entwickelten sich mehrere mechanische Webereien. Ab 1810 erlangte das Dorf mit der Landbrauerei, der Privatbrauerei Eibau i.Sa. GmbH (bisher Münch-Bräu Eibau) überregionale Bekanntheit.

1999 kamen durch Eingemeindung die Ortsteile Neueibau, Walddorf und Kottmarhäuser zu Eibau.

"Schunkelhaus" - ein Umgebindehaus

Obercunnersdorf liegt nördlich des Berges Kottmar und südlich der großen Kreisstadt Löbau. Der Ort, ein ehemaliges Waldhufendorf, erstreckt sich im Tal des Cunnersdorfer Wassers. Obercunnersdorf ist für zahlreiche denkmalgeschützten Umgebindehäuser bekannt und ist von der UNESCO als Denkmalort benannt. Eines der ältesten Umgebindehäuser in Obercunnersdorf ist das "Schunkelhaus" und heute ein Museum. Seine original Oberlausitzer Blockstube mit Deckenbalken und "Rutschen" vor den Fenstern erinnert an die Lebensweise der Leineweber.

1221 wurde der Ort erstmals als Dorf „Cunradisdorf“ urkundlich erwähnt. Allerdings ist es eine von 15 sächsischen Ortsgründungen, wo der Lokator Conrad hieß. Ab dem 15. Jh. wurde zwischen Neu-, Nieder- und Ober-Kunerßdorf unterschieden und gehörte zum Besitz des Bautzner Domkapitels. Seit 1527 besteht Pfarrkirche „St. Barbara“, sie war bis 1819 eine Filialkirche von Kottmarsdorf.

Regionale Informationen

Haus des Gastes
02708 Kottmar
OT Obercunnersdorf
Hauptstraße 65
Tel.  035875 60954


Wanderführer LausitzerBergland
WF Oberlausitzer Bergland


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