Szklarska Poręba (Schreiberhau), eine Stadt im Kreis Hirschberg in Niederschlesien, ist 20 Kilometer lang und neun Kilometer breit und liegt zwischen dem Nordwesthang vom Riesengebirge und dem Ostausläufern vom Isergebirge.
Neben Karpacz ist Szklarska Poręba der zweite bedeutende Erholungsort im Riesengebirge.

Der Hausberg der Stadt ist die 1.362 m hohe Szrenica (Reifträger). Der südwestliche Stadtteil Jakuszyze liegt am Neuweltpass in 886 m Höhe. Hier quert die Europastraße 65 nach Tschechien (Harrachov).

Die früher als Zackenbahn bekannte Bahnstrecke, eine der ersten elektrifizieren Bahnstrecken von Hierschberg (Jelenia Góra) nach Korenov und Tanvald, hat mehrere Haltepunkte in Szklarska Poręba. Seit 2010 ist sie wieder in Betrieb.

 

Sehenswertes

Der Tourismus ist der größte Wirtschaftszweig. Durch die schneesicheren Lage spielt der Wintersport eine besondere Rolle.

  • Das Museum "Carl und Gerhart Hauptmann" in Mittelschreiberhau

  • Hüttenhalle der ehemaligen Josephinenhütte im Tal des Flusses Zacken (Kamienna) mit den Glasöfen von 1841 und einem vorgelagerten Portalbau.

  • Der Zackelfall ist der höchste Wasserfall in den polnischen Sudeten.

  • Zwei Seilbahnen von Szklarska Poręba führen zum Berg Szrenica (Reifträger)

 

Kirche von Schreiberhau

Regionale Informationen

Aus der Geschichte

Schreiberhau, eine Rodungssiedlung wurde erstmals 1366 als Schribirshau erwähnt und gehörte zum Herzogtum Schweidnitz-Jauer. Bereits 1366 bestand im Ort eine Glashütte.
Vom Mittelalter bis 1945 war der gesamte schlesische Teil des Riesengebirges und des Isergebirges im Besitz der Grafen Schaffgotsch. In der zweiten Hälfte vom 17. Jh. kamen zahlreiche evang. Einwanderer aus Böhmen. 1742 fiel Schreiberhau an Preußen. Von 1816 bis 1945 gehörte es zum Landkreis Hirschberg.
Schon im 19. Jh. entwickelte es sich Schreiberhau zu einem beliebten Erholungs- und Wintersportort. Als Folge vom 2. Weltkrieg fiel der Ort an Polen und wurde in Szklarska Poręba umbenannt und die deutsche Bevölkerung vertrieben.
Die neuen Bewohner kamen aus Ostpolen, welches zur Sowjetunion kam. 1842 eröffnet die als „Josephinenhütte“ bezeichnete Glashütte. Sie entwickelte sich zu dem bedeutendsten Industriebetrieb des Ortes. Die Hütte fusionierte 1923 mit zwei weiteren Glashütten zur „Josephinenhütte A. G.“. Nach einem verlorenen Prozess gegen den Grafen Schaffgotsch erfolgte ein Namenswechsel in „Huta Szkła Julia“. Diese ist heute die einzige Glashütte im Tal der Kamienna (Zacken).
1959 erhielt Szklarska Poręba das Stadtrecht. 


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