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Eine der bekanntesten Wallfahrtsorte in Oberfranken ist die Basilika Vierzehnheiligen nordöstlich von Bad Staffelstein im Landkreis Lichtenfels.

Die Wallfahrtskirche wurde nach Plänen des berühmten Baumeisters der Würzburger Bischöfe Balthasar Neumann errichtet. Etwa eine halbe Million Besucher suchen jährlich die Kirche auf. Allein im Bistum Bamberg gibt es vier Basilika minor, neben Vierzehnheiligen sind diese in Gößweinstein, Marienwerder bei Markleugast und der Bamberger Dom.

Basilika Vierzehnheiligen in Bad Staffelstein

Die Bauzeit erstreckte sich von 1743 bis 1772. Das äußere Erscheinungsbild ist der Baustil vom Spätbarock, die Innenausstattung ist im Rokokostil. Die weithin sichtbaren Doppeltürme erreichen 75 m Höhe.

Der Überlieferung zufolge erschien einem Schäfer im Jahr 1445 das Jesuskind im Kreise anderer Kinder. Diese stellten sich als die Vierzehn Nothelfer vor und verlangten, dass an dem Ort eine Kapelle gebaut wird. Darauf hin soll an dem Ort ein Heilungswunder geschehen sein. Es begannen rege Wallfahrten. Man errichtete eine Kapelle, diese wurde 1525 zerstört. Auch im Dreißigjährigen Krieg brannte der Folgebau ab.

Die Äbte vom Klosters Langheim (Lichtenfels) trieben den Bau voran und finanzierten ihn was das Kloster beinahe ruinierte.

Ein Schüler Neumanns vollendete den Bau 1772; am 14. September 1772 weihte ihn der Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim von Würzburg und Bamberg.