Von Stadt Wehlen bis Hohnstein

13,5 km / 5 Std. / 632 Höhenmeter

Die zweite Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz geht durch den Schwarzberggrund auf einer Lichtung im Lohmener Waldrevier von Wehlen zum Steinernen Tisch. Der Wanderweg führt entlang des Naturschutzgebiets zur Bastei. An der Basteiaussicht hat der Wanderer prächtige Ausblicke über die linkselbigen Gebiete vom Winterberg bis ins Elbtal nach Wehlen und zu den gegenüberliegenden Rauenstein und Bärenstein.

An beeindruckenden Felsgestalten vorbei erfolgt der Abstieg nach Rathen. Am Grünbach und am Amselsee entlang führt der Weg zum immer enger werdenden Amselgrund und hinauf nach Rathewalde. Das nächste Ziel ist ein Aussichtsfelsen, der Hockstein. Durch die enge Wolfsschlucht gelangt man über Stiegen hinab in die tiefe Schlucht vom Polenztal. Beim anschließenden Aufwärtssteigen führt der Weg an hohen Mauerresten eines alten Bärengeheges vorbei zur Stadt Hohnstein.

Steinerne Basteibrücke

Informationen zur 2. Etappe: Von Stadt Wehlen bis Hohnstein

Wanderführer

Berg- & Naturverlag Rölke

Wanderkarten

Wanderkarten-Set Malerweg

Wanderkarten-Set Malerweg

Wanderkarte Vordere Sächsische Schweiz
Wanderkarte Hintere Sächsische Schweiz Bl. 1
Wanderkarte Hintere Sächsische Schweiz Bl. 2

Weitere Informationen

Informatives

Hockstein

... ist ein hochragender Aussichtsfelsen mit Sicht in das Polenztal und der gegenüberliegenden Burg und Stadt von Hohnstein. Er liegt mehr als 100 m über der Talsohle der Polenz zwischen dem Blümelgrund im Süden und dem Kohlichtgrund im Norden. Ein Zugang zur Aussicht führt vom Blümelgrund durch die enge Wolfsschlucht zur Hocksteinplatte empor. Am oberen Ausstieg der Schlucht wird der Vorhof, der von 8 bis 10 m hohen Felsen umstellt ist, durch ein künstlich zugespitztes Felsentor erreicht.
Von der Hochfläche führt der Weg über die steinerne Teufelsbrücke. Sie wurde 1821 errichtet und überspannt eine 10 m breite Kluft zum Hockstein hin. Im Mittelalter gab es an dieser Stelle bereits eine Holzbrücke. Auf dem Hockstein befand sich eine spätmittelalterliche Burgwarte. Dies belegen entsprechende Funde in der Hocksteinhöhle.

Polenztal

... ist ein tief eingeschnittenes, U-förmiges enges Tal mit senkrechten 130 bis 150 m hochragenden Felswänden. Es gehört zu den schönsten Tälern des Elbsandsteingebirges. Die relative Unberührtheit der Landschaft war bereits 1940 Anlass, das Tal zum Naturschutzgebiet zu erklären. Es umfasst eine Fläche von 69,78 ha. Seit 1961 sind die westlichen Polenzhänge oberhalb von Hohnstein mit einer Fläche von 110,24 ha ebenfalls Teil des Naturschutzgebietes.
Die Polenz ist ein 29,4 km langer Fluss und wird aus neun Quellen in der Neustädter Gegend gespeist. Sie bildet mit der Sebnitz den Lachsbach, welcher bei Wendischfähre in die Elbe fließt. Polenz und Sebnitz waren Lachslaichgewässer und werden durch gezielte Schutzmaßnahmen wieder dazu.


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