Bergbautechnik und Museen

Pferdegöpel in Johanngeorgenstadt

Erzgebirge

Im Erzgebirge dienten Pferdegöpel im Bergbau zur maschinellen Förderung von Erzen eine Rolle. In der Bergstadt Johanngeorgenstadterfolgte im Tagschacht der Fundgrube "Hoh Neu und Unverhofft Glück" die Förderung mit Pferdegöbel von 1721 bis 1788.

1798 entstand der Göpel der "Neu Leipziger Glück Fundgrube". Im hölzernen, schindelgedeckten Bau zogen zwei Pferde Erz und Gestein aus dem 140 Meter tiefen, ausgemauerten Treibeschacht nach oben. Das Göpelgebäude war 27,5 Meter lang und hatte eine Höhe von 13 Metern. Nach einer Restaurierung 1921 diente er - als letzter seiner Art in Sachsen - als Technisches Denkmal

Pferdegöpel in Johanngeorgenstadt


Es gab 1992/93 eine Rekonstruktion der "Neu Leipziger Glück Fundgrube" und seit dem 30. Oktober 1993 ist der Pferdegöbel als Technisches Museum geöffnet. Die Besucher können Aufbau und Arbeitsweise der von Pferden angetriebenen, historischen Förderanlage kennenlernen. Höhepunkte sind dabei die Vorführungen mit Pferden.

Führungen
ganzjährig, jeweils 10.00, 11.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Schließtage: Montag

Adresse
Pferdegöpel Johanngeorgenstadt
Am Pferdegöpel 1, 08349 Johanngeorgenstadt I Telefon 03773 88 31 68


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