Bodetal im Harz

Region: Harz

Als Bodetal wird das Tal der Warmen Bode und der Kalten Bode im Harz bezeichnet. Ein beliebtes Wanderziel ist der zehn Kilometer lange, schluchtartige Talabschnitt zwischen Treseburg und Thale.
Die Bodeschlucht ist am Übergang zum Harzvorland bei Thale etwa 280 Meter tief und ist ein 474 ha großes Naturschutzgebiet. Die Bodeschlucht kann in ihrer gesamten Länge nur erwandert werden. Klettern und Wandern abseits der Wege, Mountain Biking, Canyoning, Wasserwandern und Rafting sind aus Gründen des Naturschutzes untersagt.
Das Bodetal zählt jährlich Hunderttausende Besucher und gehört zu den touristischen Schwerpunkten in Sachsen-Anhalt.

 

Bodetalsperre mit Staumauer


Die Kalte Bode (169 km) ist ein westlicher Zufluss der Saale und besitzt zwei Quellflüsse. In ihrem Einzugsgebiet liegt das größte Talsperrensystem des Harzes. Es sind die Talsperre Wendefurth, die Rappbodevorsperre, die Rappbodetalsperre und die Talsperre Königshütte. Das Mandelholz-Hochwasserrückhaltebecken staut im Bedarfsfall die Kalten Bode.

Die Warme Bode entspringt am Südhang des Brockens im Grenzgebiet zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und durchfließt Schierke. Ca. 1 km westlich ist die Quelle der Warmen- oder Großen Bode. Diese fließt nach Süden durch Braunlage und wendet sich nach Osten und bei Königshütte vereinigt sie sich mit der Kalten Bode.

 

Die Rappbode hat ihre Quelle südlich von Benneckenstein und vereint sich in dem Stausee Wendefurt mit der Bode.

Die Rappbode-Talsperre ist 1952 bis 1959 errichtete worden. Ihre 106,0 m hohe Staumauer ist die höchste in Deutschland. Die Staufläche beträgt ca. 3,9 km² und mit ca. 110 Mio. m³ Stauvolumen ist sie damit eine der größten Trinkwassertalsperren in Deutschland. Ihre Aufgabe ist der Hochwasserschutz der Orte im Harzvorland und die Trinkwasserversorgung der Wohngebiete und der Industrie um Magdeburg.

Rappbode Stausee

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954



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