Naturpark Zittauer Gebirge

Zittauer Gebirge
Burgruine Oybin

Das Zittauer Gebirge ist der deutsche Teil des sich an der sächsisch-böhmischen Grenze befindlichen Lausitzer Gebirges. Der Naturpark Zittauer Gebirge gehört zum Gebirgszug der Sudeten. Wenige Kilometer nördlich am Fuß des Gebirges befinden sich die Ortschaften Großschönau, Hainewalde, Bertsdorf und Olbersdorf. Im Gebirge selbst liegen, Waltersdorf, Luftkurort Jonsdorf, Kurort Oybin und Luftkurort Lückendorf.

Sehenswerte Orte im Naturpark Zittauer Gebirge

Sehenswürdigkeiten im Naturpark Zittauer Gebirge

Topografische Beschreibung

Typisch sind die Sandsteinfelsen bei Oybin und Jonsdorf. Die höchsten Berge sind aus Phonolith. Während an diesen Bergen vor allem artenreiche Laubwälder zu finden sind, herrschen in den Sandsteingebieten Kiefern und Fichten vor.
Entwässert wird die Berglandschaft über Bäche, welche in die Mandau, dem westlichen Zufluss der Lausitzer Neiße, fließen.

Bekannte Berge sind:

  • Lausche (Luž; 792,6 m), südlich von Waltersdorf / über ihn verläuft die deutsch-tschechische Grenze.
  • Hochwald (Hvozd; 749,5 m), deutsch-tschechischer Grenzberg, südsüdwestlich von Oybin
  • Oybin (514,5 m), nördlich von Oybin, Sandsteinfelsen mit Burg und Klosterruine.

Das Zittauer Gebirge ist ein beliebtes Wander-, Kletter- und Wintersportgebiet. Auch bietet es Mountainbiker zahlreiche Möglichkeiten. Die Grenze kann an jeder Stelle von Wanderern und Radfahrern überschritten werden. Typisch für das Zittauer Gebirge ist das dichte Wegenetz mit vielen Aussichtspunkten und Türmen. Wintersport, vor allem Skilanglauf (gesamtes Gebiet), alpiner Skisport (Lausche, Oybin-Hain, Lückendorf), Rodeln (Hochwald) und Eissport (Jonsdorf) kann hier betrieben werden. Wegen der zunehmenden Schneeunsicherheiten wurde mit der Errichtung der Eissporthalle in Jonsdorf für die Urlaubsgäste ein Alternativangebot geschaffen.