Östliche Oberlausitz

Region Ostlausitz

Zinzendorfer Schloss bei Herrnhut

Die Lößhügellandschaft Östliche Oberlausitz ist ein Naturraum der Oberlausitz der sich zwischen der Neiße bei Görlitz bis an das Bautzener Gefilde bei Hochkirch und im Süden bis zum Zittauer Gebirge erstreckt. Im Norden grenzt sie an die Heide- und Teichlandschaft bei Niesky. Es ist eine hügelreiche Hochfläche mit Höhenlagen um 200 m ü. NN. Der östlichste Teil liegt rechts der Neiße in Polen.

Vorkommende Städte und Gemeinden

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Topographische Beschreibung

Der Naturraum ist abwechslungsreich und durch das Nebeneinander von Berggruppen, einzelnen Bergen, Platten und Becken gekennzeichnet. In den Gebieten beidseitig der Neiße und bei Zittau gibt es Bergbaufolgelandschaften. Eine Sonderform in der Landschaft sind die Königshainer Berge Nordwestlich von Görlitz. Die Lösslehmschicht ist auf der Hochfläche etwa 1 bis 1,5 m stark. Es gibt hier Einzelberge aus Basalt und Phonolithen als Zeugnisse des tertiären Vulkanismus. Im Zittau-Oderwitzer Becken und bei Berzdorf befinden sich Lagerstätten von Braunkohle. Da sich das Gebiet im Windschatten des Oberlausitzer Berglandes befindet fallen hier nur gemäßigte Niederschläge und das Temperaturmittel beträgt 8-8,6° C. Die Vegetation sind Hainbuchen-Eichenwälder mit Winterlinde.