Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

 

Der Naturraum Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet erstreckt sich von Wittichenau und Kamenz etwa 60 km nach Osten bis an die Neiße. Im Süden befindet sich das Oberlausitzer Gefilde um Bautzen. Im Norden ist die Muskauer Heide und das Oberlausitzer Bergbaurevier. Der Naturraum bildet den Übergang von der Oberlausitz zur Niederlausitz. Im Zentrum des Gebietes befindet sich das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit großflächigen Naturschutzgebieten.

Sehenswerte Orte

Sehenswürdigkeiten

Topographische Beschreibung

Der Naturraum gehört zum saaleeiszeitlichen Urstromtal. Trockenflächen wechseln sich mit vernässten oder gar vermoorten Flächen ab.
Es gibt 335 Teiche, die ca. 10% der Fläche ausmachen. Das Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet ist das größte fischwirtschaftlich genutzte Teichgebiet Europas.

Durch den Braunkohleabbau um das Kraftwerk Boxberg mit den Tagebauen Reichwalde und Nochten wurde ein Teil der ursprünglichen Naturlandschaft zerstört. Es wurde begonnen, die Restlöcher zu fluten. Wie im benachbarten Senftenberger Revier, dem „Neu Seen Land“ entsteht hier eine neue Touristiklandschaft.

Die natürliche Vegetation stellen Birken-Eichen-Kiefernwälder und in den Auen Erlen-Eschenwälder