Oberlausitzer Gefilde

Region Oberlausitzer Gefilde
Kloster St. Marienstern Panschwitz-Kuckau


Das Oberlausitzer Gefilde (auch Bautzener Gefilde) ist als Naturraum ein 12–15 km breiter Streifen zwischen dem Oberlausitzer Bergland und der Heide-und Teichlandschaft und erstreckt sich vom Westlausitzer Bergland bis nach Hochkirch. Bei Löbau geht die Landschaft in die Lößhügellandschaft über.

Vorkommende Städte und Gemeinden

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Topografische Beschreibung

Dieses Gebiet wird von den Gewässern Spree und Löbauer Wasser durchschnitten und entwässert. Teilweise erreichen die Lößschichten eine Stärke von 2-5 m, was eine gute Voraussetzung für die Landwirtschaft ist. Die Wälder sind relativ stark zurückgedrängt.
Die qualitativ hochwertigen Ackerböden bildeten die Grundlage für die jahrtausende alte Ackerkultur im Bautzener Land. Das Oberlausitzer ist länger besiedelt als die benachbarten Naturräume. Diese Landschaft war ein Hauptzentrum der Lausitzer Kultur. Von hier aus erfolgte die Besiedlung der benachbarten Naturräume. Wegen der dichten Besiedlung war es ein Durchgangsgebiet für Verkehr und Warenströme, so die mitteleuropäische Ost-West-Verkehrsader, die Via Regia und die Königsstraße Frankfurt/Main- Krakau.