Oberlausitzer Bergland

Oberlausitzer Bergland
Faktorenhof - Baudenkmal und Heimatmuseum in Eibau


Als das Oberlausitzer Bergland bezeichnet man die hügelige Mittelgebirgslandschaft in der Oberlausitz im Osten von Sachsen, westlich des Zittauer Gebirges. Im Süden geht es ins Böhmische Niederland bei Sluknov über. Im Südwesten ist die Sächsisch-Böhmische Schweiz. Im Südosten geht es in das Zittauer Gebirge über. Nach Westen, Norden und Osten schließen sich in Westlausitzer Hügel- und Bergland, das Oberlausitzer Gefilde und die Oberlausitzer Lößhügellandschaft an. Das Oberlausitzer Bergland besteht aus vier Höhenzügen in Ost-West-Richtung, dazwischen liegen drei breite Talwannen.

Sehenswerte Orte im Oberlausitzer Bergland

Sehenswertes im Oberlausitzer Bergland

Topographische Beschreibung

Die nördlichste Bergkette grenzt an das Oberlausitzer Gefilde. Die markantesten Berge von Ost nach West sind der Hochstein (542 m) und der Czorneboh (556 m). Westlich des Spreetals folgen der Mönchswalder Berg (447 m) und der Große Picho (499 m), bei Bischofswerda gehen die Berge ins Westlausitzer Bergland über.
Südlich der Bergkette liegen in der Talwanne die ortschaften Cunewalde, Wilthen, Neukirch/Lausitz und Putzkau mit der nach Westen fließenden Wesenitz.

Die zweite Bergkette erstreckt sich vom Bieleboh (499 m) über die Kälbersteine (487 m) und westlich des Spreetals dann die Weifaer Höhe (505 m) und der Valtenberg (587 m) im Hohwald, die höchste Erhebung des Berglandes.
Südlich der zweiten Bergkette liegen im Tal die Orte Ebersbach, Neusalza-Spremberg, Oppach, Sohland an der Spree, Wehrsdorf und Steinigtwolmsdorf.

Der dritte Bergrücken liegt links der Spree und bildet teilweise die Staatsgrenze zu Tschechien. Er beginnt am Spree-Quellberg Kottmar (583 m) und setzt sich fort über den Schlechteberg (486 m) südlich von Ebersbach. An der sächsisch-tschechischen Grenze folgen schließlich der Špičák (481 m), Liščí vrch (481 m), Hutberg (503 m), Buková Hora (512 m) und Hoher Hahn bei Langburkersdorf (528m). Der Hohwald zwischen dem Valtenberg und Hoher Hahn ist das größte zusammenhängende Waldgebiet von ca. 30 km² im Oberlausitzer Bergland. Die Talwanne südlich des dritten Bergrückens reicht von Šluknov bis nach Neustadt in Sachsen.
Sie liegt wie auch die vierte südlichste Bergkette auf tschechischem Gebiet. Die höchsten Erhebungen sind hier der Hrazený (Pirsken 610 m) und Tanečnice (Tanzplan 597 m) in Tschechien. Dann setzt sie sich bis zum Unger (537 m) auf deutschem Gebiet fort.