Museum Westlausitz in Kamenz

Museum Westlausitz in Kamenz

Das Regionalsmuseum Westlausitz besitzt umfangreiche Sammlungen zu Kulturgeschichte, Archäologie, Geologie, Zoologie und Botanik. Im Jahr 1887 begann der Gebirgsverein zu Kamenz mit den naturkundlichen Sammlungen. Ziel war die Verbreitung heimatkundlicher Kenntnisse und der Erhalt von Naturdenkmalen. Ab 1895 waren die Sammlungen im Vereinszimmer des Hutberghotels untergebracht.

Das Heimatkundemuseum wurde 1931 gegründet und 1943 wieder geschlossen. Ab 1954 waren die Sammlungen zeitweise im Rathaus von Kamenz ausgestellt. Mit Stadtratsbeschluss wurde das Ponickauhaus zur Verfügung gestellt. 1961 eröffnete die erste Dauerausstellung. Die Umbenennung zum „Museum der Westlausitz Kamenz“ war 1968. Ab 1977 erschien das erste Heft der Schriftenreihe des Museums. 1991 übernahm der Landkreis Kamenz das Museum. Nach 2000 erfolgte eine Sanierung des Gebäudes, neue Ausstellungen entstanden, die 2002 unter dem Namen Elementarium eröffnet wurden. Gleichzeitig erfolgte die Sanierung des Malzhauses. Beiden Museumsgebäude sind danch über eine gläserne Brücke verbunden. Im Malzhaus befindet sich die stadtgeschichtliche Ausstellung.

2007 erhielt das Museum den ersten Sächsischen Museumspreis.

Malzhaus Kamenz

Ponikauhaus

Das Ponickauhaus ist eines der ältesten Häuser in Kamenz. Die Kellergewölbe stammen aus dem Jahr 1225. Im 15. Jh. fiel das Haus einem Stadtbrand zum Opfer. Die erste urkundliche Erwähnung war 1567 nach den Neuaufbau, als Hans von Ponikau das Haus für seine Frau erwarb. 1667 gelangte das Haus in den Besitz der Familie von Schönberg.
Die heutige Fassade des Spätbarock entstand zwischen 1745 und 1748 durch den Besitzer Johann Casimir von Dallwitz, dem Landeshauptmann der Lausitz. Im heutigen Ponickauhaus befindet sich neben dem Elementarium eine Bibliothek, ein botanischer Garten, ein Café und ein Museumsshop.

Das mit dem Ponickauhaus verbundene Malzhaus, der Pichschuppen, ein der alte Wehrturm. Er ist einer der wenigen Gebäude der Stadt, die den Brand von 1842 überstanden hat. Es waren einst sieben Malzhäuser.

Kamenz hatte seit dem Mittelalter die Braugerechtigkeit. Bis 1930 war das Malzhaus in Betrieb, danach war es Lagerhaus und ab 1991 stand es leer. 2004 zog nach der Sanierung die Ausstellung „Stadtgeschichte im Malzhaus“ ein. Heute ist es Eigentum der Stadt mit dem Museum der Westlausitz verbunden und im Eintrittspreis mit enthalten.


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