Barockschloss Rammenau

Barockschloss  Rammenau

Das Schloss Rammenau ist ein sehr gut erhaltenes Barockschloss bei Kamenz in Sachsen. Zur Schlossanlage gehören Ehrenhof, Kavaliershäuser, Rittergut und Park. In den 1990er-Jahren erfolgte eine umfassende Restaurierung und das Schloss kam in den Besitz des Freistaates Sachsen und ist Teil des Betriebes Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen.

Aus der Geschichte

Ein Rittergut in der Gemeinde Rammenau erschien erstmals 1597 in einer Urkunde. Die ersten Besitzer war die Familie von Ponikau. Ihr folgten als Besitzer die von Kottwitz, von Seydewitz und nach Konkurs Famiulie von Knoch. Dieser ließ von 1721 bis 1731 vom Oberlandesbaumeister Johann Christoph Knöffel das zweigeschossige Schloss mit den Nebenanlagen und dem Barockgarten anlegen. Die Kosten waren aber zu hoch, so dass von Knoch Konkurs anmelden musste. 1744 ersteigerte Franz Josef von Hoffmann das Schloss. Im Jahr 1758 nutzte es Friedrich II. zeitweilig als sein Hauptquartier. Friedrich von Kleist der Schwager der Hoffmanns ließ das Schloss klassizistisch umbauen und den Park zu einem englischen Landschaftsgarten umgestalten. Der Botaniker und Entomologe Graf Johann Centaurius von Hoffmannsegg nutzte das Schloss bis 1849 als Alterssitz.

1879 erwarb Hans Curt Christoph Ernst von Posern das Gut. Die letzten Besitzer des Rittergutes wurden durch die Bodenreform 1945 enteignet.
Ab 1951 nutzte die Hochschule für Bildende Künste Dresden die Räume im Schloss als Sommeratelier. 1961 begann die museale Nutzung mit dem Fichte Museum.

Schloss Rammenau


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