Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau

Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau

Der ca. 200 ha großer Landschaftspark liegt im Ortsteil Kromlau in der Gemeinde Gablenz, welche auch Eigentümer des Parkes ist. Ab 1966 begann die zielgerichtete Pflege und Rekonstruktion des Parkes.

Die herausragenden Bauwerke im Kromlauer Park sind:
  • das Kromlauer Schloss
  • die aus Basaltsteinen errichtete Rakotzbrücke auch Teufelsbrücke genannt
  • das Gutshaus

Die größte Rhododendren-Freilandanlage in Deutschland ist bei freiem Eintritt immer geöffnet. Alljährlich zu Pfingsten findet das Park- und Blütenfest statt. Neben den herkömmlichen Verkehrsmitteln kann der Azaleen- und Rhododendrenpark auch von Weißwasser aus mit der Waldeisenbahn erreichen werden.

Krumlauer SchlossKromlauer Schloss

Die Waldeisenbahn Muskau (WEM)

... ist eine Schmalspurbahn mit der Spurweite von 600 mm. Graf Hermann von Arnim Standesherr in Muskau ließ 1895 zur Erschließung der Wälder und Rohstoffvorkommen im Umfeld von Muskau und Weißwasser eine Pferdebahn anlegen. Damit sollten Braunkohlegruben, Ziegeleien, Sägewerke, Papierfabriken und Glashütten an das Bahnnetz angeschlossen werden. Schon 1895 fuhren die ersten beiden Dampflokomotiven. Zur Jahrhundertwende bestand ein Gleisnetz von 50 km. 1939 verzeichnete die WEM einen Bestand von 11 Dampf- und mehreren Dieselloks, sowie über 550 Wagen. Bis Ende der 1970er Jahre wurde der Betrieb wegen Unwirtschaftlichkeit von der Deutschen Reichsbahn abschnittsweise eingestellt. 1990 übernahm der im gleichen Jahr neugegründete Verein Waldeisenbahn Muskau e.V. die Strecke. 1992 ging die Strecke Weißwasser-Kromlau der Waldeisenbahn wieder in Betrieb, 1995 folgte die Strecke Weißwasser–Bad Muskau.

Aus der Geschichte

Im Jahr 1842 erwarb der Großgrundbesitzer Friedrich Hermann Rötschke das Gut Kromlau. 1844 begannen die ersten Anpflanzungen von einheimischen und fremdländischen Gehölzen. Rötschke stellte fast die Hälfte seines Besitzes zur Gestaltung des Parks zur Verfügung. Es wurden Basaltsteine aus Steinbrüchen der Sächsischen Schweiz und Böhmen herbeigeholt. Aus den Basaltstelen entstanden Höhlen, Grotten und Pyramiden im Wasser und zu Lande wie z.B. der Richterstuhl, die Orgel, Himmel und Hölle. 1875 tauschte Friedrich Herrmann Rötschke sein Rittergut gegen Bauplätze in Wilmersdorf bei Berlin ein.

Das Kromlauer Herrenhaus hatte wechselnde sieben Besitzer in vierzehn Jahren. 1889 erwarb Graf von und zu Egloffstein-Arklitten das Rittergut. Der Gartenbauinspektor Georg Eichler wurde mit der Parkpflege betraut. Dieser begann neben den bisherigen Baum- und Strauchgewächsen in größerem Umfang Rhododendren und Freiland-Azaleen anzupflanzen. Außerdem legte man in den Moorsenken eigens zum Verkauf bestimmte Blumenzüchtungen an, die sich als vielversprechende Nebenverdienstquelle erwiesen und die der Entwicklung des Parks zugutekamen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kromlauer Park durch die Bodenreform Volkseigentum und 1948 Naturschutzgebiet.


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