Wanderung von Dittersbach zur Balzhütte - Na Tokání

Hockstein

Von Dittersbach (Jetřichovice) hat man vielseitige Möglichkeiten die Felsenwelt der Böhmischen Schweiz zu erkunden. Das grösste Felsenrevier liegt zwischen dem Ort und der Sächsischen Grenze im Norden, welche durch den Fluss Kirnitzsch gebildet wird.
Im zentralen Teil des Nationalparks Böhmische Schweiz gibt es keine Siedlung, außer das Gasthaus Na Tokání (Balzhütte) mit einigen Touristenunterkünften. Für eine Wanderung ist ein zeitiger Beginn angebracht, denn in Jetřichovice sind die Parkplätze knapp. Vom Zentrum des Ortes führt der Wanderweg ( roter horizontaler Strich) nach Norden. Ab dem Waldrand geht es mit Stufen bergauf. Als erstes Ziel erreichen wir den Marienfels links neben dem Wanderweg. Von der Schutzhütte auf dem Fels geht der Blick hinunter nach Jetřichovice und zum Rosenberg. Links liegt der Falkenstein mit einen Jungwald. Dieser überdeckt den Schaden, der vor Jahren durch einen Waldbrand entstand.

Weiter führt der Weg bis zu Balzers Lager, hier geht es nach links zur Wilhelminenwand. Dieses ist ein Felsmassiv mit mehreren Aussichtspunkten, von wo man einen sehr guten Gesamtüberblick nach Westen und Süden zum Deciner Schneeberg und zum Rosenberg hat. Dem Wanderweg folgend kommt man an eine Wegkreuzung und biegt hier zum Rudolfův kámen (Rudolfstein) ab (weiterhin roter Strich). Der Rudolfstein (486 m) bietet eine der schönsten umfassenden Blicke über die Böhmische Schweiz und weit in das Lausitzer Gebirge hinein.
Vom Rudolfstein führt der Weg wieder zurück zur Kreuzung. Hier halten wir uns links und folgen der Forststraße (gelber horizontaler Strich) bis zur Balzhütte. Man kann auch am Abstieg von der Aussicht nach rechts dem Weg folgen, er führt auch zur Straße.

RudolphsteinRudolfstein bei Jetřichovice (Dittersbach)

Von Hinterhermsdorf kann die Balzhütte erreicht werden über die Kirnitzschbrücke am ehemaligen Weiler Hinterdittersbach (Zadní Jetřichovice), der Forststraße (Nr. 3030/3029) folgend. Dieses Gebiet ist durch Forststraßen gut erschlossen und ist deshalb bei Mountainbikern sehr beliebt. Mit dem Rad ist diese Touristenstation bzw. Gasthof von Hohenleipa (Vysoká Lípa), Kreibitz (Chřibská), Daubitz (Doubice) und Dittersbach leicht zu erreichen.
Zu empfehlen ist die Wanderkarte Balzhütte / Na Tokání vom Kartographischen Verlag Dr. Böhm im Maßstab 1 : 10.000.

Aus der Geschichte

Die Jagdhütte hat den Namen von der Jagd auf balzende Auerhähne im April jeden Jahres durch die Besitzer der Herrschaft, den Fürsten Kinsky und ihren adligen Gästen. Die erste Unterkunft entstand zu Beginn des 19. Jh. Durch einen Fehler an der Elektroanlage brannte die Balzhütte 1905 nieder. Der Neubau erfolgte noch im gleichen Jahr im alpenländischen Blockhausstil. Die neue Balzhütte, ein Jagdschloss mit Gästehaus, Schankwirtschaft und weitere Gebäude war Jagdunterkunft für Fürst Kinsky und deren Gäste. Bald wurde die Gastwirtschaft zum stark besuchten Ausflugsziel für Wanderer. 1931 errichtete der Fürst die neue Balzhütte. Hier befindet sich heute die Gaststätte. Nach 1946 besetzten die tschechoslowakischen Grenztruppen die Gebäude und nach 1968 zog ein Betriebsferienheim hier ein. Heute ist die Gaststätte und Herberge wieder geöffnet.

BrandBlick von der Wilhelminenwand


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