Großer Bärenstein

Großer Bärenstein

Der Name Bärenstein ist wahrscheinlich auf die Adelsfamilie Bernstein zurückzuführen. Ihnen gehörten schon 1548 die Güter in Thürmsdorf und Struppen. Der Kleine Bärenstein ist 7 m höher als der Große Bärenstein (331 m). Der Namensunterschied ist auf den Umfang der Felsgruppen zurückzuführen.

Bereits 1851 gab es auf dem Kleinen Bärenstein ein einfaches Gasthaus. Zur gleichen Zeit begann der in Naundorf tätige Revierförster Wilhelm Mahn den Fels für den Fremdenverkehr zugänglich zu machen. 1867 entstand ein massives Berggasthaus. Um 1902 wurden sogar zwei Bären in einem Zwinger gehalten. Der Kleine Bärenstein entwickelte sich zu einem beliebten Ausflugsziel. Nach 1945 verfiel leider der Gasthof.

An der Ostseite des Kleinen Bärensteins befindet sich die Diebeshöhle. Sie wurde 1574 erstmalig erwähnt. Diese Einsturzhöhle ist 5 m breit und 13 m lang. Wenige Meter vom Südausgang der Höhle entfernt, erinnert ein großes Kreuz (1,3 m x 0,8 m) an einen "Jungfernsprung". Einer Sage nach soll sich im Dreißigjährigen Krieg ein Mädchen vom Felsen gestürzt haben, welche von schwedischen Soldaten verfolgt wurde.

Schon in jugendlichen Jahren hatte der Pfarrerssohn Wilhelm L. Götzinger hier seine ersten Naturstudien vorgenommen.

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