2. Etappe vom Malerweg

Zweite Etappe vom Malerweg

E1
 
E2
 
E3
 
E4
 
E5
 
E6
 
E7
 
E8

Von Stadt Wehlen bis Hohnstein


13,5 km / 5 Std. / 632 Höhenmeter

Die zweite Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz geht durch den Schwarzberggrund auf einer Lichtung im Lohmener Waldrevier von Wehlen zum Steinernen Tisch. Der Wanderweg führt entlang des Naturschutzgebiets zur Bastei. An der Basteiaussicht har der Wanderer prächtige Ausblicke über die linkselbigen Gebiete vom Winterberg bis ins Elbtal nach Wehlen und zu den gegenüberliegenden Rauenstein und Bärenstein.

An beeindruckenden Felsgestalten vorbei erfolgt der Abstieg nach Rathen. Am Grünbach und am Amselsee entlang führt der Weg zum immer enger werdenden Amselgrund und hinauf nach Rathewalde. Das nächste Ziel ist ein Aussichtsfelsen, der Hockstein. Durch die enge Wolfsschlucht gelangt man über Stiegen hinab in die tiefe Schlucht des Polenztales. Beim anschließenden Aufwärtssteigen führt der Weg an hohen Mauerresten eines alten Bärengeheges vorbei zur Stadt Hohnstein.

Kurort RathenKurort Rathen
Stadt HohnsteinStadt Hohnstein
Neurathenburg 300Felsenburg Neurathen
Zweite Etappe vom MalerwegZur Bildergalerie

Informatives

2. Etappe vom Malerweg

Zweite Etappe vom Malerweg

E1
 
E2
 
E3
 
E4
 
E5
 
E6
 
E7
 
E8

Von Stadt Wehlen bis Hohnstein


13,5 km / 5 Std. / 632 Höhenmeter

Die zweite Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz geht durch den Schwarzberggrund auf einer Lichtung im Lohmener Waldrevier von Wehlen zum Steinernen Tisch. Der Wanderweg führt entlang des Naturschutzgebiets zur Bastei. An der Basteiaussicht har der Wanderer prächtige Ausblicke über die linkselbigen Gebiete vom Winterberg bis ins Elbtal nach Wehlen und zu den gegenüberliegenden Rauenstein und Bärenstein.

An beeindruckenden Felsgestalten vorbei erfolgt der Abstieg nach Rathen. Am Grünbach und am Amselsee entlang führt der Weg zum immer enger werdenden Amselgrund und hinauf nach Rathewalde. Das nächste Ziel ist ein Aussichtsfelsen, der Hockstein. Durch die enge Wolfsschlucht gelangt man über Stiegen hinab in die tiefe Schlucht des Polenztales. Beim anschließenden Aufwärtssteigen führt der Weg an hohen Mauerresten eines alten Bärengeheges vorbei zur Stadt Hohnstein.

Kurort RathenKurort Rathen
Stadt HohnsteinStadt Hohnstein
Neurathenburg 300Felsenburg Neurathen
Zweite Etappe vom MalerwegZur Bildergalerie

Informatives

Polenztal

... ist ein tief eingeschnittenes, U-förmiges enges Tal mit senkrechten 130 bis 150 m hochragenden Felswänden. Es gehört zu den schönsten Tälern des Elbsandsteingebirges. Die relative Unberührtheit der Landschaft war bereits 1940 Anlass, das Tal zum Naturschutzgebiet zu erklären. Es umfasst eine Fläche von 69,78 ha. Seit 1961 sind die westlichen Polenzhänge oberhalb von Hohnstein mit einer Fläche von 110,24 ha ebenfalls Teil des Naturschutzgebietes.
Die Polenz ist ein 29,4 km langer Fluss und wird aus neun Quellen in der Neustädter Gegend gespeist. Sie bildet mit der Sebnitz den Lachsbach, welcher bei Wendischfähre in die Elbe fließt. Polenz und Sebnitz waren Lachslaichgewässer und werden durch gezielte Schutzmaßnahmen wieder dazu.

Hockstein

... ist ein hochragender Aussichtsfelsen mit Sicht in das Polenztal und der gegenüberliegenden Burg und Stadt von Hohnstein. Er liegt mehr als 100 m über der Talsohle der Polenz zwischen dem Blümelgrund im Süden und dem Kohlichtgrund im Norden. Ein Zugang zur Aussicht führt vom Blümelgrund durch die enge Wolfsschlucht zur Hocksteinplatte empor. Am oberen Ausstieg der Schlucht wird der Vorhof, der von 8 bis 10 m hohen Felsen umstellt ist, durch ein künstlich zugespitztes Felsentor erreicht.
Von der Hochfläche führt der Weg über die steinerne Teufelsbrücke. Sie wurde 1821 errichtet und überspannt eine 10 m breite Kluft zum Hockstein hin. Im Mittelalter gab es an dieser Stelle bereits eine Holzbrücke. Auf dem Hockstein befand sich eine spätmittelalterliche Burgwarte. Dies belegen entsprechende Funde in der Hocksteinhöhle. In der Fußplatte ist ein "Mühlenspiel" eingemeißelt, von dem angenommen wird, dass es zum Zeitvertreib der Wachmannschaft diente.

Amselsee

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es bereits einen angelegten Wanderweg durch den Amselgrund nach Rathewalde. Der Dresdner Dichter Friedrich Kind holte sich bei seinem Aufenthalt im Grund Anregungen zur Gestaltung der Wolfsschluchtszene in der Oper "Der Freischütz". Carl Maria von Webers Oper wurde am Juni 1821 im Berliner Schauspielhaus uraufgeführt.
Oberhalb der heutigen Gastwirtschaft weisen die in die Felswand eingehauenen Jahreszahlen 1828 - 1928 auf das 100-jährige Bestehen des alten Weges hin, der mehrfach durch Hochwasser zerstört wurde.

Deshalb wurde 1934 im Amselgrund bei der Einmündung des Raaber Kessels eine 6 m hohe Staumauer gebaut, welche den Grünbach auf eine Länge von ca. 500 m anstaute. Der künstlich entstandene Amselsee schützt die im Tal stehenden Häuser von Rathen vor Hochwasser, gleichzeitig nutzen die Gäste ihn als Gondelteich. Von der Staumauer aus ergibt sich der schönste Blick auf den See und auf die ihn umgebende Felsenwelt. Abends spiegeln sich die Felsen der Honigsteine im Wasser: Storchennest, Bienenkorb, Lokomotive und Lamm.

Geeignete Wanderkarten und Wanderführer

TK Rathen Hohnstein 235
Kurort Rathen und Hohnstein
5,50 €
WK Bastei 235
Böhmkarten: Die Bastei
6,80 €
Wanderkarte Vordere Schweiz
Vordere Sächsische Schweiz 
6,50 €
Am Rande der Sächsischen Schweiz
Am Rande der Sächsischen Schweiz
20,90 €

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.