4. Etappe vom Malerweg

Vierte Etappe vom Malerweg
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Von Altendorf bis Neumannmühle


17,6 km / 7 Std. / 464 Höhenmeter

Die vierte Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz führt von Altendorf entlang des Dorfbaches ins Kirnitzschtal. Angekommen an der Ostrauer Mühle wird die Wanderung zum Wenzelweg fortgesetzt. Nach dem Kreuzen des Weges und dem Passieren des Falkensteines wird das Schrammtor erreicht. In dieser Region gibt es zahlreiche romantische Wege. Hervorzuheben ist der abwechslungsreiche Schrammsteinweg.
Es ist empfehlenswert vom Kammweg zum unteren Affensteinweg abzusteigen, vorbei am Carolafelsen, der eine der schönsten Aussichten auf die Schrammsteinkette und die Affensteine bietet.

Am Bloßstock führt der Wanderweg ins Kirnitzschtal bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Daraufhin wird das Tal ostwärts in Richtung Kuhstall verlassen. Die große Felsenhöhle ist immer wieder beeindruckend. Nach dem steilen Aufstieg durch die enge Himmelsleiter werden die Reste der Burganlage Wildenstein sichtbar. Abschließend führt die Wanderung hinab zur Neumannmühle.

Kirnitzschtal
Kirnitzschtal
Felsengebiet Schrammsteine
Felsengebiet Schrammsteine
Neumannmühle - Technisches Denkmal
Neumannmühle
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Informatives

4. Etappe vom Malerweg

Vierte Etappe vom Malerweg
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E6
 
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Von Altendorf bis Neumannmühle


17,6 km / 7 Std. / 464 Höhenmeter

Die vierte Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz führt von Altendorf entlang des Dorfbaches ins Kirnitzschtal. Angekommen an der Ostrauer Mühle wird die Wanderung zum Wenzelweg fortgesetzt. Nach dem Kreuzen des Weges und dem Passieren des Falkensteines wird das Schrammtor erreicht. In dieser Region gibt es zahlreiche romantische Wege. Hervorzuheben ist der abwechslungsreiche Schrammsteinweg.
Es ist empfehlenswert vom Kammweg zum unteren Affensteinweg abzusteigen, vorbei am Carolafelsen, der eine der schönsten Aussichten auf die Schrammsteinkette und die Affensteine bietet.

Am Bloßstock führt der Wanderweg ins Kirnitzschtal bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Daraufhin wird das Tal ostwärts in Richtung Kuhstall verlassen. Die große Felsenhöhle ist immer wieder beeindruckend. Nach dem steilen Aufstieg durch die enge Himmelsleiter werden die Reste der Burganlage Wildenstein sichtbar. Abschließend führt die Wanderung hinab zur Neumannmühle.

Kirnitzschtal
Kirnitzschtal
Felsengebiet Schrammsteine
Felsengebiet Schrammsteine
Neumannmühle - Technisches Denkmal
Neumannmühle
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Informatives

Kirnitzschtal - Tal der Mühlen

... wurde nach dem Fluss Kirnitzsch benannt, welcher in 500 Meter Höhe bei Schönlinde in der Böhmischen Lausitz entspringt und bei Bad Schandau in die Elbe mündet. Bis zu 60 m hohe Felswände begrenzen auf beiden Seiten das romantische Tal. Der Fluss wurde früher als Floßgewässer ausgebaut. Außerdem wurden zahlreiche Mühlen für den Schnitt oder Schliff von Holz errichtet. Bis zur Industrialisierung war dies ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig des Gebietes. Heute sind die Mühlen als Gasthäuser und Pensionen umgebaut. Jeden Sommer gestalten die Mühlenwirte an zwei Tagen im Juli das Kirnitzschtalfest.

Auf zahlreichen Informationstafeln informiert der Naturlehrpfad „Flößersteig“ über Naturschutz, Geologie und über die Arbeit der Flößer. Er führt von Bad Schandau durch das Tal bis zur etwa 400 Jahre alten Neumannmühle. Mit dem Ausbau einer Straße durch das Kirnitzschtal im 19. Jahrhundert begann der touristische Aufschwung. Seit 1898 fährt die Kirnitzschtalbahn durch das herrliche Wald- und Wiesental bis zum Lichtenhainer Wasserfall.

Neumannmühle

... ist die einzige Mühle im Kirnitzschtal, die noch annähernd ihre ursprüngliche Gestalt besitzt. Ca. 600 Jahre lang, bis 1955, diente das Sägewerk zur Bearbeitung von Bau-, Brenn- und Nutzholz. Mit dem Ausbau der Straße durch das Kirnitzschtal errichtete der damalige Müller 1871 eine Holzschleiferei ein und konnte Holzschliff für die Papierherstellung gewinnen.
1961 wurde die älteste mit Wasserkraft angetriebene Holzschliffanlage samt dem 4,60 m großen Mühlrad als Technisches Denkmal unter Schutz gestellt. Die zur Schauanlage umgestaltete Mühle erinnert an Friedrich Gottlob Keller, dem Erfinder des Holzschliffs. Es wird auch die Geschichte der Holzflößerei auf der Kirnitzsch dargestellt.

Friedrich Gottlob Keller

Er wurde 1816 in Hainichen (Sachsen) als Sohn eines Webermeisters geboren und erlernte dessen Beruf. Mit 18 Jahren ging er auf Wanderschaft. Er interessierte sich für technische Dinge und bastelte oft. Seine erste Erfindung war das Holzschliffverfahren, welches er 1844 patentieren ließ. Um 1840 wurde Papier noch aus Alttextilien hergestellt.
Durch den mechanischen Holzaufschluss erhielt er Holzschliff, aus dem das Papier hergestellt wurde. 1845 erfolgte der erste Druck auf seinem Papier. Nach der Aufstellung einer vollständigen Holzschleiferei auf der Weltausstellung in Paris 1867 setzte sich sein Verfahren industriell durch.

1853 zog er nach Krippen, wo er bis zu seinem Tod 1895 lebte. In seinem Wohnhaus wurde ein Museum eingerichtet. Dieses präsentiert in der ehemaligen Werkstatt und im Garten Exponate aus der Geschichte der Papierherstellung. Ferner steht in der Neumannmühle im Kirnitzschtal eine Anlage von 1871, die Jahrzehnte nach Kellers Prinzip arbeitete.

Schrammsteine

Die Schrammsteine sind eine ca. 13 km² große, stark zerklüftete Felsgruppe, die im Norden vom Kirnitzschtal, im Süden vom Elbtal sowie im Westen von dem Winterbergmassiv begrenzt wird. Es gibt die Vorderen Schrammsteine, die sich vom Falkenstein bis zur Breiten Kluft erstrecken und die Hinteren Schrammsteine, die sich zwischen den Affensteinen und den Winterbergen befinden. In die Felsenwelt führt das Große Schrammtor hinein.
An einer ca. 40 m hohen senkrechten Wand erhebt sich rechts der Schrammtorwächter, ein beliebter Kletterfelsen. Über Leitern und steile Treppen geht es zur Schrammsteinaussicht. Der Wanderer wird mit einer herrlichen Aussicht auf die Schrammsteinkette mit ihren vielen Felstürmen belohnt. Einige herausragende Felsen sind z.B. der Dreifingerturm, die Ostertürme und der Vordere Torstein, auf dem früher eine Burgwarte stand. Gut zu sehen ist die schmale Felsnadel, namens "Tante".


Sehenswertes in der Sächsischen Schweiz

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