7. Etappe vom Malerweg

Siebente Etappe vom Malerweg
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Vom Kurort Gohrisch bis Weißig


15,4 km / 6 Std. / 462 Höhenmeter

Die siebente Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz führt vom Kurort Gohrisch auf dem Muselweg, den Jagdsteig und den Königsweg nach Pfaffendorf. Von hier erfolgt der Aufstieg zum Pfaffenstein durch eine 50 m hohe Felsengasse, deren oberer Teil als das "Nadelöhr" bekannt ist und auf eisernen Leitern erklommen wird. Nach dem Abstieg führt die Wanderung auf dem Kammweg am Quirl vorbei, der zwar kleiner ist, aber das größte geschlossene Gipfelplateau besitzt (l=1000 m, b=350 m), nach Pfaffendorf. Weiter geht der Wanderweg durch den Hüttengrund und danach steil aufwärts auf die Festung Königstein.

Nächstes Ziel ist Thürmsdorf am Fuße des kleinen Bärensteins. Im Ort befindet sich ein schlossähnliches Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes mit einem schönen Park. Anschließend wird Weißig erreicht und es ergibt sich von diesem Ort ein herrlicher Ausblick ins Elbtal, auf das Basteigebiet und auf die Tafelberge der Sächsischen Schweiz mit Königstein und Lilienstein sowie Rauenstein und Bärensteine.


Tafelberg Pfaffenstein
Tafelberg Pfaffenstein
Tafelberg Lilienstein
Tafelberg Lilienstein
Festung koenigstein
Festung Königstein
Siebente Etappe vom MalerwegZur Bildergalerie
Stadt Königstein in SachsenStadt Königstein
Ortsteile von KoenigsteinOrtsteile von Königstein

Informatives

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Vom Kurort Gohrisch bis Weißig


15,4 km / 6 Std. / 462 Höhenmeter

Die siebente Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz führt vom Kurort Gohrisch auf dem Muselweg, den Jagdsteig und den Königsweg nach Pfaffendorf. Von hier erfolgt der Aufstieg zum Pfaffenstein durch eine 50 m hohe Felsengasse, deren oberer Teil als das "Nadelöhr" bekannt ist und auf eisernen Leitern erklommen wird. Nach dem Abstieg führt die Wanderung auf dem Kammweg am Quirl vorbei, der zwar kleiner ist, aber das größte geschlossene Gipfelplateau besitzt (l=1000 m, b=350 m), nach Pfaffendorf. Weiter geht der Wanderweg durch den Hüttengrund und danach steil aufwärts auf die Festung Königstein.

Nächstes Ziel ist Thürmsdorf am Fuße des kleinen Bärensteins. Im Ort befindet sich ein schlossähnliches Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes mit einem schönen Park. Anschließend wird Weißig erreicht und es ergibt sich von diesem Ort ein herrlicher Ausblick ins Elbtal, auf das Basteigebiet und auf die Tafelberge der Sächsischen Schweiz mit Königstein und Lilienstein sowie Rauenstein und Bärensteine.


Tafelberg Pfaffenstein
Tafelberg Pfaffenstein
Tafelberg Lilienstein
Tafelberg Lilienstein
Festung koenigstein
Festung Königstein
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Informatives

Bärensteine

Sein Name ist wahrscheinlich auf die Adelsfamilie Bernstein zurückzuführen. Ihnen gehörten schon 1548 die Güter in Thürmsdorf und Struppen. Der Kleine Bärenstein ist 7 m höher als der Große Bärenstein (331 m). Der Namensunterschied ist auf den Umfang der Felsgruppen zurückzuführen.
Mit der Erforschung der Höhlen am kleinen Bärenstein begann der Forscherdrang des Sohnes des Struppener Pfarrers Götzinger und späteren Erschließers der Sächsischen Schweiz Wilhelm Leberecht Götzinger.

Bereits 1851 gab es auf dem Kleinen Bärenstein ein einfaches Gasthaus. Zur gleichen Zeit begann der in Naundorf tätige Revierförster Wilhelm Mahn den Fels für den Fremdenverkehr zugänglich zu machen. 1867 entstand ein massives Berggasthaus. Um 1902 wurden sogar zwei Bären in einem Zwinger gehalten. Der Kleine Bärenstein entwickelte sich zu einem beliebten Ausflugsziel. Nach 1945 verfiel leider der Gasthof.
An der Ostseite des Kleinen Bärensteins befindet sich die Diebeshöhle. Sie wurde 1574 erstmalig erwähnt. Diese Einsturzhöhle ist 5 m breit und 13 m lang.
Wenige Meter vom Südausgang der Höhle entfernt, erinnert ein großes Kreuz (1,3 m x 0,8 m) an einen "Jungfernsprung". Einer Sage nach soll sich im Dreißigjährigen Krieg ein Mädchen vom Felsen gestürzt haben, welche von schwedischen Soldaten verfolgt wurde.

Pfaffenstein

... seinen Namen nach dem Ort Pfaffendorf, das früher dem Pfaffen von Königstein Zinsen musste. Vom Ort führt ein Plattenweg bis an den Waldrand. Zunächst über Holzstufen, dann über Steinstufen und Leitern wird das Nadelöhr, ein künstlich erweitertes Loch unter einem Felsblock, erreicht. Oben auf der Tafelfläche des Pfaffensteins gibt es viele interessante Felsformen, so z.B. Dom, Goldschmidthöhle, Albrechtsburg, Opferkessel, Rittersitz, Luftballon. An der Südseite steht die Barbarine, die zu den markantesten Felsformen der Sächsischen Schweiz gehört. Sie wurde am 19.09.1905 erstmalig bestiegen. Bedenkliche Rissbildungen im Kopfbereich erforderten Sanierungsarbeiten. Seit 1975 ist die Barbarine für Kletterer gesperrt.

Für die Bewirtung entstand im Jahre 1852 auf dem Gipfel eine Rindenhütte. Die eigentliche Erschließung für den Tourismus begann dagegen in den Jahren 1878/79 durch Karl Gottlob Jäckel aus Pfaffendorf. Um 1900 entstand ein Berggasthaus und 1904 wurde ein 28 m hoher steinerner Aussichtspunkt gebaut. Der Besucher hat eine schöne Aussicht auf die Tafelberge und die Ebenheiten.
Der Abstieg erfolgt durch eine schmale Schlucht bis zu einer gewaltigen glatten Felswand des Jäckelfelsen, der ein Marmormedaillon von Carl Gottlob Jäckel, dem Erschließer des Pfaffensteins, enthält. Seit 1997 ist der Pfaffenstein ein Naturschutzgebiet der Sächsischen Schweiz.

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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