6. Etappe vom Malerweg

Sechste Etappe vom Malerweg
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Von Schmilka bis Kurort Gohrisch


16,7 km / 7 Std. / 602 Höhenmeter Höhenmeter

Die sechste Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz beginnt in Schmilka und es wird mit der Fähre die Elbseite gewechselt und in Schöna auf dem Caspar David Friedrich Rundweg weitergelaufen. Er führt über den Wolfsberg (343 m) nach Reinhardtsdorf und weiter nach Krippen. Die 6. Etappe führt durch das "Land der Steine". Der Papststein (452 m) stellt mit dem Gohrisch (448 m) und dem Kleinhennersdorfer Stein (389 m) den Rest einer ursprünglich zusammenhängenden Sandsteinplatte dar. Diese hat sich über der Ebenheit um den Kurort Gohrisch und Papstdorf erhalten.

Das nächste Ziel ist der Papststein, der eine großartige Aussicht bietet. An der Nordecke erhebt sich die Große Hunskirche, ein weithin sichtbarer Felsturm mit zahlreichen Kletterwegen. Die benachbarte Kleine Hunskirche dient auch als Kletterfelsen. Der zerklüftete Gohrisch gewährt von verschiedenen Punkten eine Aussicht auf die anderen Tafelberge der Sächsischen Schweiz. Auf dem Muselweg kann über schmale Feldfluren zum Kurort Gohrisch hinab gestiegen werden.


Gemeinde GohrischGemeinde Gohrisch
Reinhardtsdorf-SchönaReinhardtsdorf-Schöna
Kaiserkrone
Kaiserkrone und Zirkelstein
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Informatives

6. Etappe vom Malerweg

Sechste Etappe vom Malerweg
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Von Schmilka bis Kurort Gohrisch


16,7 km / 7 Std. / 602 Höhenmeter Höhenmeter

Die sechste Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz beginnt in Schmilka und es wird mit der Fähre die Elbseite gewechselt und in Schöna auf dem Caspar David Friedrich Rundweg weitergelaufen. Er führt über den Wolfsberg (343 m) nach Reinhardtsdorf und weiter nach Krippen. Die 6. Etappe führt durch das "Land der Steine". Der Papststein (452 m) stellt mit dem Gohrisch (448 m) und dem Kleinhennersdorfer Stein (389 m) den Rest einer ursprünglich zusammenhängenden Sandsteinplatte dar. Diese hat sich über der Ebenheit um den Kurort Gohrisch und Papstdorf erhalten.

Das nächste Ziel ist der Papststein, der eine großartige Aussicht bietet. An der Nordecke erhebt sich die Große Hunskirche, ein weithin sichtbarer Felsturm mit zahlreichen Kletterwegen. Die benachbarte Kleine Hunskirche dient auch als Kletterfelsen. Der zerklüftete Gohrisch gewährt von verschiedenen Punkten eine Aussicht auf die anderen Tafelberge der Sächsischen Schweiz. Auf dem Muselweg kann über schmale Feldfluren zum Kurort Gohrisch hinab gestiegen werden.


Gemeinde GohrischGemeinde Gohrisch
Reinhardtsdorf-SchönaReinhardtsdorf-Schöna
Kaiserkrone
Kaiserkrone und Zirkelstein
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Papststein

... war der erste Tafelberg vom "Land der Steine", welcher 1830 touristisch erschlossen wurde und schon 1862 entstand ein einfaches Gasthaus, an dessen Stelle heute eine Berggaststätte ist. Über lange Stufen und über Eisentreppen führt der Weg zwischen den Felsen hinauf. Vom Felsplateau des 452 m hohen Tafelberges gibt es eine umfassende Aussicht.
Beliebt sind die freistehenden Felsen, die Kleine und Große Hunskirche, als Kletterfelsen. 1972 gab es einen riesigen Felssturz an der Südseite, bei dem ca. 4000 m³ Gestein ins Tal fielen. Erst 1886 wurden für den benachbarten Gohrisch mehrere Aufstiege angelegt.

Auf den Kleinhennersdorfer Stein führt jedoch kein Wanderweg. Dafür sind besonders seine Höhlen interessant, die auf der Südseite des Felsmassivs liegen. Die Größte ist mit 20 m Länge und 15 m Breite die Lichterhöhle. Daneben befindet sich die Hempelhöhle. Beide wurden durch die Sandgewinnung erweitert. Das Höhlengestein wurde zerklopft und anschließend gesiebt und der daraus resultierende, weiße, feinkörnige Sand diente früher als Scheuersand.

Gohrisch

... der stark zerklüftete Stein war lange Zeit für Wanderer nicht zugänglich. Erst nachdem 1886 der Oberförster Emil Grünewald aus Cunnersdorf mit Unterstützung des Gebirgsvereins Stufen in den Fels geschlagen hatte und kleine Brücken errichten ließ, wuchs das Interesse an diesem Tafelberg. Es waren drei Aufstiege zur Gipfelfläche entstanden, welche noch heute genutzt werden.

Auf dem höchsten Gipfel sind seit über 100 Jahren Wetterfahnen befestigt. Anlässlich des 100. Todestages von Emil Grünewald wurde vom Gebirgsverein Gohrisch eine Steinbank mit dessen Namen am Einstieg zur Felsenschlucht aufgestellt. 1998 wurde von diesem Verein eine sechseckige Schutzhütte auf dem Felsen errichtet. Sie entstand genau an der Stelle, auf der 1888 eine Schutzhütte mit acht Ecken gebaut wurde.

Es gibt fünf Kletterfelsen. Der Zwerg, dessen Erstbesteigung 1905 erfolgte, und die Abgetrennte Wand sind von größerem Interesse. An der nördlichen Seite befindet sich eine ca. 0,8 m breite und 15 m lange Klufthöhle, die Schwedenhöhle.

Caspar David Friedrich (1774 - 1840)

.. gehörte zu den bedeutendsten Repräsentanten der deutschen Romantik und war Wegbereiter der realistischen Landschaftsmalerei des 19. und 20.Jahrhunderts. Er studierte Kunst in Kopenhagen, übersiedelte 1798 nach Dresden und ließ sich sofort einen Pass für das Zeichnen in der Sächsischen Schweiz ausstellen. Oft war er auf dem "Fremdenweg" unterwegs, dies belegen zahlreiche Zeichnungen. Begleitet wurde er von Carl Gustav Carus, einem ebenfalls bekannten Maler und Arzt, der Begründer der Medizinischen Akademie in Dresden.
1813 flüchtete Friedrich für einige Monate vor den Wirren der Befreiungskriege zu einer befreundeten Familie nach Krippen. Mehrfach war er auf dem Mittelhangweg unterwegs und skizzierte Felsmotive vom Elbufer. Ein mit Informationstafeln ausgestatteter Rundweg erinnert an den Besuch des Malers und zeigt Motive, die Friedrich später in seinen Gemälden verwendet hatte.

Heute sind ca. 70 Bleistift- oder Sepiazeichnungen, Aquarelle und 6 Ölgemälde, die bei seinen Wanderungen in der Sächsischen Schweiz entstanden sind, bekannt. Während seiner Aufenthalte in der Natur erstellte er sehr genaue Zeichnungen. Seine Gemälde, später erst in seinem Atelier entstanden, sind jedoch keine naturgetreuen Abbildungen.

Gemälde von Caspar David Friedrich von der Sächsischen Schweiz:
  • 1807 Ausblick ins Elbtal (Gemäldegalerie Neue Meister Dresden)
  • 1808 Morgennebel im Gebirge (Museum Heidecksburg Rudolstadt)
  • 1810 Gebirgslandschaft mit Regenbogen (Folkwang Museum Essen)
  • 1818 Wanderer über dem Nebelmeer (Kunsthalle Hamburg)
  • 1819 Zwei Männer in Betrachtung des Mondes (SKD Gemäldegalerie Neue Meister)
  • 1823 Felsenschlucht (Galerie Belvedere Wien)

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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