8. Etappe vom Malerweg

Von Weißig bis Pirna


12,4 km / 5 Std. / 225 Höhenmeter

Die achte Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz geht von Weißig zum Rauenstein, der wegen seines abwechslungsreichen Kammweges und seiner herrlichen Aussicht, auch wegen seiner geologischen Eigenheiten zu den beliebtesten Steinen der Vorderen Sächsischen Schweiz gehört.
Nach Überquerung des Plateaus führt der Weg nach dem Wehlener Ortsteil Pötzscha. Sehenswert ist an der Straße nach Naundorf das Robert Sterl Haus, ein Museum mit zahlreichen Bildern von der Arbeit der Steinbrecher aus der Region.

Weiter wird auf schattigem Weg an der oberen Kante der Elbleiten entlang nach Naundorf und anschließend nach Obervogelgesang gewandert. Die Häuser des Ortes ziehen sich, bedingt durch das Gelände, von der Einmündung des Struppenbaches längs der Elbe hin.
Auf dem Elbradweg wird die Wanderung in Richtung Pirna fortgesetzt. Am alten Wasserwerk erfolgt der Aufstieg zum Sonnenstein. Um das Schloss führt ein Weg um den Berg herum. Dieser Weg bietet viele Perspektiven auf die Altstadt Pirna und wird als Canalettoweg bezeichnet.

Große Kreisstadt PirnaGroße Kreisstadt Pirna
Gemeinde Struppen am RauensteinGemeinde Struppen am Rauenstein
Robert Sterl HausRobert Sterl Haus
Achte Etappe vom MalerwegZur Bildergalerie

Informatives

8. Etappe vom Malerweg

Von Weißig bis Pirna


12,4 km / 5 Std. / 225 Höhenmeter

Die achte Etappe vom Malerweg durch die Sächsische Schweiz geht von Weißig zum Rauenstein, der wegen seines abwechslungsreichen Kammweges und seiner herrlichen Aussicht, auch wegen seiner geologischen Eigenheiten zu den beliebtesten Steinen der Vorderen Sächsischen Schweiz gehört.
Nach Überquerung des Plateaus führt der Weg nach dem Wehlener Ortsteil Pötzscha. Sehenswert ist an der Straße nach Naundorf das Robert Sterl Haus, ein Museum mit zahlreichen Bildern von der Arbeit der Steinbrecher aus der Region.

Weiter wird auf schattigem Weg an der oberen Kante der Elbleiten entlang nach Naundorf und anschließend nach Obervogelgesang gewandert. Die Häuser des Ortes ziehen sich, bedingt durch das Gelände, von der Einmündung des Struppenbaches längs der Elbe hin.
Auf dem Elbradweg wird die Wanderung in Richtung Pirna fortgesetzt. Am alten Wasserwerk erfolgt der Aufstieg zum Sonnenstein. Um das Schloss führt ein Weg um den Berg herum. Dieser Weg bietet viele Perspektiven auf die Altstadt Pirna und wird als Canalettoweg bezeichnet.

Große Kreisstadt PirnaGroße Kreisstadt Pirna
Gemeinde Struppen am RauensteinGemeinde Struppen am Rauenstein
Robert Sterl HausRobert Sterl Haus
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Informatives

Bernardo Bellotto, genannt Canaletto (1720 – 1780)

... italienische Maler wird am 30.01.1720 in Venedig geboren. Seine Mutter ist die Schwester des berühmten Malers Antonio Canal. Als Zwanzigjähriger begann er in der Werkstatt seines Onkels eine Lehre und nahm dessen Beiname Canaletto an. In den folgenden Jahrzehnten hielt er sich in verschiedenen Großstädten auf, von denen er topografisch genaue Ansichten und Veduten, malte.
In der Zeit von 1747 bis 1758 weilte er in Dresden und 1748 wurde er in den Rang eines kursächsischen-königlich polnischen Hofmalers erhoben. In dieser Zeit entstanden Ansichten von Dresden (17), Pirna (11) und von der Festung Königstein (5). Er verwendete zum Einfangen der Perspektiven, die im 18. Jh. weit verbreitete Camera obscura.

Mit Beginn des Siebenjährigen Krieges 1756 floh Bellotto aus Dresden nach Wien an den Hof der Kaiserin Maria Theresia und kehrte 1761 nach Dresden zurück. Nach dem Tod von August III verlor er seine Position als Hofmaler und erhielt eine Anstellung als Lehrer an der 1764 gegründeten Kunstakademie.
Ab 1767 hält er sich mit seinem Sohn Lorenzo zunächst in Petersburg, später in Warschau auf. In dieser Zeit entstanden insgesamt 24 Veduten von Warschau, außerdem noch 15 Ansichten von Rom. Nach seinen Veduten wurde nach 1945 das zerstörte Warschau teilweise wieder aufgebaut. 1780 verstarb er in Warschau.

Gemälde mit Ansichten von Pirna und Festung Königstein:
  • Der Marktplatz von Pirna
  • Pirna von den Weinbergen bei Posta
  • Die Schifftorvorstadt in Pirna
  • Pirna von den rechten Elbufern mit der Landstraße bei Posta
  • Pirna vom rechten Elbufer bei Copitz unterhalb der Stadt
  • Die Breitegasse mit Postmeilensäule
  • Pirna von der Westseite mit dem Dohnaischen Tor
  • Pirna von der Südseite mit dem Obertor
  • Die Festung Sonnenstein über Pirna
  • Pirna von der Festung Sonnenstein aus gesehen
  • Auf der Festung Sonnenstein über Pirna
Die Ölgemälde auf Leinwand befinden sich in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden in der Gemäldegalerie Alte Meister.

Rauenstein

... wurde 1885 von Prof. Dr. O. Lehmann erschlossen. Ein Aufstieg ist von Rathen, von Wehlen oder von Weißig aus möglich. Der Kammweg ermöglicht schöne Ausblicke auf die Felslandschaft der Sächsischen Schweiz. Über Stufen und Leitern geht es ständig auf und ab. Die Schluchten werden mit Hilfe von Brücken überquert. Von der Georgshöhe sind die beeindruckenden "Weißen Brüche" zu sehen.
An der Südseite des Plateaus des Rauensteins steht seit 1893 eine Berggaststätte. Die ebenfalls auf dem Gipfel gelegene Felskanzel bietet einen umfassenden Rundblick auf die Sächsische Schweiz. Beispielsweise sind im Vordergrund der Lilienstein und die Bastei mit ihrer Brücke zusehen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der 18 m hohe, freistehende Nonnenfelsen. Auf ihm befand sich im Mittelalter eine Burgwarte.

Während der ersten Gipfelbesteigung der „Nonne“ im Jahre 1888 wurden erstmalig bewusst keine Leitern und künstliche Hilfsmittel verwendet. Seit 1987 erfolgt eine umfassende Sanierung der "Nonne" von Erosionsschäden, die durch das Klettern entstanden waren. Die sandigen Hänge um den Gipfel wurden abgesperrt und kleine Bäume gepflanzt.

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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