Sachsen

NEUSTADT IN SACHSEN

Sächsische Schweiz

Neustadt liegt eingebettet im Tal der Polenz zwischen den Bergrücken des Hohwaldes und des Ungerbergs. Dies ist im Nordosten des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, nahe der Grenze zu Tschechien. Südlich der Stadt verläuft die Lausitzer Überschiebung, wo der Granit des Lausitzer Berglandes auf der Sandsteinplatte des Elbsandsteingebirges aufliegt. Von Neustadt am Rande der Sächsischen Schweiz liegt südlich der Berg Unger und nördlich davor die Götzingerhöhe. Von hier gibt es einen Gesamtüberblick über das Stadtgebiet.

Zur Stadt gehören die acht Ortsteile: Berthelsdorf, Krummhermsdorf, Langburkersdorf, Polenz, Niederottendorf, Oberottendorf, Rückersdorf und Rugiswalde.

Sehenswertes

Rathaus:
In der Mitte des Marktplatzes wurde es um 1700 erbaut. Über dem Rathausportal befinden sich das Meißner und das Neustädter Wappen. Sehenswert ist der kupferbeplankte Rathausturm mit der Uhr. Das Gebäude ähnelt einem Huthaus der Bergleute. Auf dem Markt befindet sich auch die Kursächsische Postdistanzsäule.
St.-Jacobi-Kirche:
Die neogotische evangelische Kirche ist mit ihrem Turm das höchste Gebäude. Der erste Bau war von 1346. Der älteste Teil der heutigen Kirche ist der Altarraum aus dem 16. Jahrhundert.
Älteste Wohnhaus:
Im 1616 erbaute Pfarrhaus mit einem Renaissanceportal wohnte der bekannte Erforscher der Sächsischen Schweiz, W. L. Götzinger. Im Pfarrhof befindet sich das Grab des Magister Götzinger.

Heimatmuseum Neustadt i. Sa.

Götzinger Höhe:
Aussichtsturm bietet einen wunderbaren Blick über das Neustädter Tal.

Stadtkirche in Neustadt / Sa.
Mineralien-Erlebnisstätte

Mineralien-Erlebnisstätte:
Sie gibt es seit 2007 in Berthelsdorf, einem Ortsteil von Neustadt. Es ist ein Informationszentrum über Geologie, Geschichte und Gewinnung von Gold, Mineralien und Gestein in der Region.
Öffnungszeiten
täglich (außer Mo): Mär. – Nov. 10.00 -17.00 Uhr
Dez. – Feb. 10.00 -16.00 Uhr

Gold- und Mineralienerlebnisstätte
Bischofswerdaer Str. 113/109
01844 Neustadt OT Berthelsdorf
Telefon: 03596 500089

Schwerpunkte:

  • Wissenswertes zum Thema Gold und Mineralien im Hohwald
  • „Helmuts Reich der Mineralien“ – Exponate aus aller Welt!
  • Goldwäsche – ein eigenes Andenken "waschen"
  • größte Bergkristallstufe der Oberlausitz
  • geführte Naturkunde-Touren
  • Verkauf von Goldgräberausrüstung, Mineralien und Schmuck
  • Schmuck selbst herstellen (Termin nach Vereinbarung)

Regionale Informationen

Tourismus-Service-Zentrum
Johann-Sebastian-Bach-Str. 15
01844 Neustadt / Sa.


Wanderkarte Neustadt i. Sa. und Stolpen
Neustadt i. Sachsen

Wilhelm Leberecht Götzinger

Er wurde 1758 in Struppen geboren. Schon als Kind interessierte er sich für die Natur und untersuchte sie. In der Höhle am Bärenstein erhielt er erste Anregungen für seine spätere Erforschung der Hinteren Sächsischen Schweiz. Als der Vater Pfarrer an die Stadtkirche wurden, siedelte 1766 die Familie nach Sebnitz über. Bis 1780 studierte er Theologie in Wittenberg. Da er nicht sofort eine Anstellung erhielt, war er für drei Jahre bis 1786 als Hauslehrer in Hohnstein tätig. In dieser Zeit entstand sein Buch über die Hohnsteiner Landschaft und erschien 1786. Ein Jahr später erfolgte die Berufung als Diakon an die St. Jakobkirche zu Neustadt/ Sachsen.

In den Folgejahren arbeitete er an seinem Buch über die Sächsische Schweiz und 1804 erschien der umfangreiche Wegweiser "Schandau und seine Umgebung oder Beschreibung der so genannten sächsischen Schweiz". Er war alle Touren selbst abgelaufen und hat eine genaue Wanderkarte gezeichnet. Er arbeitete intensiv an einer erweiterten Auflage seines Buches, welches 1812 erschien. Es enthielt eine verbesserte Wanderkarte und auch acht Kupferstiche. Ab 1811 bis zu seinem Tod 1818 war er an der Kirche zu Neustadt als Pfarrer tätig.

Zusammen mit dem Pfarrer Nicolai aus Lohmen gehört Wilhelm Leberecht Götzinger zu den bedeutenden Wegbereitern der Sächsischen Schweiz. Ihre genauen Beschreibungen und ihre Begeisterung zogen viele Besucher in die noch unbekannte, wenig erschlossene schöne Landschaft. Die von ihnen angeleiteten Fremdenführer setzten auf der Basteibrücke eine Gedenktafel.

Wilhelm Leberecht Götzinger

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