Die Stadt Goldberg (Złotoryja) ist das Zentrum des gleichnamigen Kreises ca. 20 km südlich von Liegnitz am Hochufer der Katzbach (Kaczawa). Die Stadt ist Tor zum Bober-Katzbachgebirge.

Die Stadt entwickelte sich im 12. Jh und war die erste Stadt 1211, welche Magdeburger Stadtrecht vom Herzog und polnischen König Heinrich I. erhielt. In dieser Zeit wurde im Flussbett der Katzbach Gold gewaschen.

Um 1244 siedelten sich die Franziskaner an. Das Kloster wurde 1530 im Zuge der Reformation aufgelöst. Entgegen dem Machtanspruch der polnischen Könige unterstellten sich die Herrscher von Goldberg endgültig 1348 der böhmischen Krone. Damit wurde Schlesien ein Teil des Heiligen Römischen Reichs zunächst unter luxemburgischer und ab 1526 unter habsburgischer Oberhoheit.
Weit bekannt war die evangelische Goldberger Lateinschule, ihr berühmteste Schüler war Wallenstein.
1742 kam Goldberg mit Gesamtschlesien an Preußen und war bis 1945 Zentrum vom Landkreis Goldberg in der Provinz Schlesien bzw. Niederschlesien.

Sehenswertes

Einige der 300 Baudenkmäler der Stadt sind:

  • Delphinbrunnen
  • ehemalige Franziskanerkloster
  • Heilige-Kreuz-Kirche oder St.-Nikolaus-Kirche
  • Rathaus und historische Bürgerhäuser am Ring
  • Kirche der Maria Geburt
  • Schmiedebastei (Baszta Kowalska) und Reste der Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert
Schmiedeturm in Goldberg

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