Clausthal-Zellerfeld im Harz

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Kategorie: Niedersachsen
Region: Harz

Die Stadt Clausthal-Zellerfeld liegt im Landkreis Goslar auf einer Höhe von 390 bis 820 m und trägt den Titel Berg- und Universitätsstadt sowie das Prädikat Luftkurort. Bis 1930 war der Bergbau die Haupterwerbstätigkeit. Heute ist der Tourismus bestimmend.
Zur Stadt gehören die Stadtteile Claustal, Zellerfeld und Buntenrock, sowie die Städte Altenau, Schulenberg und Wildenau mit ihren Ortsteilen. Die Bergstadt Altenau ist heute ein Heilklimatischer Kurort.

Clausthal-Zellerfeld liegt auf der Oberharzer Hochebene. Die Umgebung ist zum Großteil hügelig. Somit ist das Umland auch weniger stark bewaldet und es gibt mehr Wiesenflächen. In und um Clausthal-Zellerfeld befinden sich zahlreiche Teiche und Wasserläufe, welche zum Oberharzer Wasserregal gehören, dem bergbaulichen Wasserkraftsystem.

 

Sehenswertes von Clausthal-Zellerfeld

Oberharzer BergwerksmuseumOberharzer Bergwerksmuseum
Oberharzer WasserwirtschaftOberharzer Wasserwirtschaft
Erzbergwerk RammelsberErzbergwerk Rammelsberg

Oberharzer Bergwerksmuseum mit den Außenstellen Kaiser-Wilhelm-Schacht, Ottiliae-Schacht und die Radstuben sowie die Oberharzer Wasserwirtschaft sind Bestandteile vom UNESCO-Welterbe.

 

Oberbergamt- Landesamt für Bergbau, Energie und GeologieOberbergamt- Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie
  • Robert Koch Stadtrundgang - Auf den Spuren des Mediziners durch Clausthal-Zellerfeld. Geboren wurde Der spätere Bakteriologie von Weltruhm war im Jahr 1843 im Bergwerksstädtchen Clausthal geboren. Sein Geburtshaus am Kronenplatz kann besichtigen werden.
  • Marktkirche „Zum Heiligen Geist“ auf dem Rathausplatz im Ortsteil Clausthal wurde nach einem Brand im Jahre 1642 fertiggestellt und Pfingsten 1642 geweiht. Sie ist mit 2.200 Sitzplätzen die größte Holzkirche Deutschlands und kann besichtigt werden. Die Marktkirche wurde im Barockbau aus Fichten- und Eichenholz gezimmert. Besonders sehenswert im Inneren der Kirche sind die gewaltige Orgel und der große Altar.
  • St.-Salvatoris-Kirche (Zellerfeld) wurde anstelle eines abgebrannten hölzernen Vorgängerbaus in massiver Bauweise von 1675 bis 1683 errichtet und ist die einzige historische Kirche im Oberharz, die massiv ausgeführt wurde. Im Inneren kann der Besucher den hölzernen Taufengel und das geschnitzte Orgelprospekt ansehen sowie das Flügelaltarbild vom Malers Werner Tübke

 

Oberbergamt- Landesamt für Bergbau, Energie und GeologieMarktkirche „Zum Heiligen Geist“

 

URLAUBSWELT HARZ
Adolph-Roemer-Straße 20
38678 Clausthal-Zellerfeld
Tel: +49532381024

Wanderkarte Oberharz

 

Aus der Stadtgeschichte

Die Gründung der Stadt wird mit der Missionierung durch Bonifatius in Zusammenhang gebracht. Diese soll das Kloster Celle im 8. Jh. gegründet haben. Am Anfang des 13. Jh. begann durch Mönche eine systematische Besiedlung. Dafür steht die Gründung des Benediktinerklosters St. Matthias in Cella, dem heutigen Zellerfeld. Die Mönche betrieben bereits Bergbau und legten 1268 den mittleren Pfauenteich zur Wasserhaltung der Bergwerke an.
Seit 1930 wird im Stadtgebiet kein Bergbau mehr betrieben. Als Ersatz für den Bergbau entstand ab 1935 das Werk „Tanne“ eine der größten Sprengstofffabriken des 3. Reiches für die Herstellung und Befüllung von Bomben und Granaten mit TNT. Es kam zu einem Explosionsunglück und 1944 zur Zerstörung durch einen Bomberverband der US Air Force. Weit über 1000 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene wurden eingesetzt.

Heute ist Clausthal-Zellerfeld bekannt durch seine Technische Universität mit ca. 5.000 Studenten. Ursprünglich war sie als Ausbildungsstätte für Berg- und Hüttenleute gegründet worden. Heute ist sie eine Universität mit breiter gefächertem Studienangebot technischer Fächer, vom Bergbau über Chemie, Materialkunde, Maschinenbau bis zur Wirtschaftswissenschaft.

 

Oberharzer Bergwerksmuseum
Oberharzer Bergwerksmuseum

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