Goslar ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen mit über 50.000 Einwohnern und liegt zwischen dem nordwestlichen Rand des Harzes und dem Südende des Salzgitter-Höhenzuges. Durch das Stadtgebiet fließen die Abzucht, Gose und Oker.
Sie ist einer der ältesten Orte im Harz und dadurch reich an kulturell wertvollen Bauwerken. Der Bergbau brachte der Stadt, aber auch dem Fürstengeschlecht der Welfen Reichtum und Macht. 1290 erlangte Goslar die Rechtsstellung als Reichsstadt, welche bis 1802 bestand.
Die Altstadt von Goslar, das am südlichen Stadtrand liegende ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg und die Oberharzer Wasserwirtschaft zählen seit 1992 zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO.

Marktkirche von Goslar

Sehenswertes

  • Romanische Kaiserpfalz mit dem Goslarer Kaiserstuhl

  • Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg

  • Gotische Rathaus mit dem Huldigungssaal auf dem Markt

  • Kaiserringhaus - Glockenspiel mit Figurenumgang der Bergleute

  • Zwinger und Stadtbefestigung

  • Mönchehaus Museum Goslar

  • Hospiz „Großes Heiliges Kreuz“

  • Gildehaus „Kaiserworth“ und Patrizierhaus „Brusttuch“

  • evangelische Marktkirche St. Cosmas und Damian
Teilansicht vom Rathaus von Goslar

Teilansicht vom Rathaus (wird renoviert)

Stadtmuseum Goslar

Stadtmuseum Goslar

Regionale Informationen

GOSLAR marketing gmbh
Am Markt 7
38640 Goslar
Tel: 05321 78060


Goslar - Der Stadtführer
Stadtführer Goslar

Aus der Geschichte

Goslar wurde 979 erstmals in einer Urkunde erwähnt, war Sitz einer Kaiserpfalz und entwickelte sich durch den Bergbau zur Stadt. Die frühesten Nachweise für den Abbau und die Verhüttung des Erzes vom Rammelsberg konnten durch archäologische Ausgrabungen auf das 3. Jh. n. Chr. datiert werden. 1290 erlangte Goslar die Rechtsstellung als Reichsstadt, welche bis 1802 bestand. Langjährige Streitigkeiten um die Bergrechte fanden zwischen der Stadt den Welfen statt.

Mit dem Riechenberger Vertrag kamen die Bergbaurechte in die Hand des Welfenherzogs. Mit dem Reichdeputationshauptschluss 1802 verlor die Stadt Goslar die Rechte als freie Reichstadt und kam in den Besitz von Preußen. Eine kurze Zeit gehörte es zum Königreich Westfalen und kam nach dem Wiener Kongress an das Königreich Hannover. Nach dem deutschen Krieg 1866 wieder preußisch, wurde Goslar ein beliebter Alterswohnsitz von Pensionären aus Berlin, Hannover und Braunschweig.

Durch den von den Hohenzollern geförderte Historismus kam es ab 1868 zur Restaurierung der Kaiserpfalz. Diese wurde zu einem Nationaldenkmal. Den 2. Weltkrieg überstand Goslar ohne größere Zerstörungen. 1988 erfolgte die Stilllegung vom Erzbergwerk im Rammelsberg.


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