Im Harz

Das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands ist der Harz. Sein Name stammt vom mittelalterlichen Begriff - Hart (Bergwald) ab. Es ist der höchste Gebirgszug in Norddeutschland und erstreckt sich über:

  • die Landkreise Harz und Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt
  • Goslar und Göttingen in Niedersachsen
  • Nordhausen in Thüringen.

Aus den drei Naturparks in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und der Karstlandschaft Südharz entstand der Naturpark Harz. Er ein beliebtes touristisches Ziel. Der Brocken, der lange gesperrt war, ist die Hauptattraktion des Großschutzgebietes.
Im Harz befinden sich mit den Städten Goslar und Quedlinburg, dem Rammelsberg und dem Oberharzer Wasserregal mehrere UNESCO-Welterbestätten.


Wandern im Nationalpark

Der Nationalpark Harz ist einer der größten Nationalparks in Deutschland und Teil des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Der NP Harz besitzt eine Fläche von 247 km², das sind ca. zehn Prozent der Gesamtfläche des Gebirges.

Brocken im HochharzBrocken im Hochharz
Bode und Bodetal im HarzBode und Bodetal
Teufelsmauer bei Weddersleben im HarzTeufelsmauer bei Weddersleben

 

Das Grüne Band Deutschland ist ein Teil des „Grünen Bandes Europa“ ein länderübergreifendes Naturschutzprojektes. Der deutsche Teil ist ein fast 1400 km langer 50-200 m breiter Geländestreifen entlang der ehemaligen Grenze zwischen der BRD und der DDR. Er soll ein Grüngürtel bleiben. Er reicht von Travemünde bis zum Dreiländereck bei Hof. In dem größten Biotopverbund mit 150 Naturschutzgebieten kommen 600 in Deutschland bedrohte Arten vor.
Das Grüne Band Deutschland verläuft fast vollständig auf der Ostseite der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

 

Klöster, Burgen und Schlösser erkunden

Kloster Drübeck im HarzKloster Drübeck
Kloster Walkenried im HarzKloster Walkenried
Burg Falkenstein im Selketal / HarzBurg Falkenstein

 

Schloss in WernigerodeSchloss in Wernigerode
Schlossberg mit Stiftskirche St. Servatil in QuedlinburgSchlossberg in Quedlinburg
Schloss in BallenstedtSchloss in Ballenstedt

 

Beliebte Wanderwege nutzen

Harzer-Hexen-Stieg

... ist ein ca. 100 km langer Wanderweg und beginnt in Osterode, führt über Stationen der Oberharzer Wasserwirtschaft nach Torfhaus, weiter auf dem Goetheweg über den Brocken und Drei Annen Hohne nach Königshütte. Die Wegeführung geht über den Zusammenfluss von Warmer und Kalter Bode, die Talsperre Wendefurt nach Altenbrak. Von Altenbrak geht es durch die Bodetalschlucht über die Teufelsbrücke und Jungfernbrücke nach Thale. Alternativ gibt es zu den 5 Etappen noch zwei Alternativstrecken. Das Streckennetz des seit 2007 zertifizierte Qualitätswanderweges beträgt 152 km. Er ist ein Projekt des Harzer Tourismusverbands e.V. und des Harzklubs und mit 28 Stempelstellen. Seit der Gründung 2009 ist der Hexenstieg Mitglied der „Top Trails of Germany“.

Goetheweg

... folgt dem wahrscheinlichen Weg Goethes von Torfhaus zum Brocken am 10. Dezember 1777 unter Führung des Torfhaus-Försters. Seine Streckenlänge ist ca. 8,5 km (eine Strecke), der niedrigster Punkt beträgt 811 m (Torfhaus) und der höchster Punkt ist 1.141,2 m (Brocken). Von Juli 2008 bis Oktober 2009 wurde der vorherige Bohlensteig zu einem drei Meter breiten Wanderweg ausgebaut. Er ist maschinell pflegbar und somit auch bei geeigneten Wetterlagen im Winter begehbar.

Harzer Grenzweg

... ist ein 91,4 km langer ausgeschilderter und thematisch markierter Langstreckenwanderweg im Harz und führt entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Sein Höhenprofil erstreckt sich über etwa 1000 Höhenmeter und erschließt einen Teil des Naturschutzprojekts „Grünes Band Deutschland“. Die Beschilderung ist ein grünes G auf weißem Grund. Der Harzer Grenzweg beginnt bei Rhoden, führt nach Abbenrode und über den Brocken. Es werden die Ortschaften Braunlage, Sorge, Hohegeiß, Zorge, Walkenried, Bad Sachsa berührt. Er endet im Grenzlandmuseum Tettenborn.

Karstwanderweg

... ist ein 233,2 km langer, ausgeschilderter und markierter Wanderweg durch die Karstlandschaften der Landkreise Mansfeld-Südharz, Nordhausen und Göttingen. Die Markierung ist der weiße Anfangsbuchstabe K auf einem roten Querbalken über weißem Grund. Der Weg erschließt die Höhlen Heimkehle und Barbarossahöhle, Dolinen und Erdfälle. Am Weg findet man den Juessee, den Beberteich, die Schwimmende Insel, der Ochsenpfuhl und die Kesselsumpf Moorlandschaften sowie die Teufelsbäder Karstquellen, die Rhumequelle und das Teufelsloch, Bachschwinden, Flussversinkungen und zahlreiche Gipsfelsen.

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954



Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.