Schloss Lauenstein im Erzgebirge

Schloss Lauenstein im Winter

Auf einem Felssporn am Rande des oberen Müglitztales im Osterzgebirge erheben sich in der Stadt Lauenstein das Schloss und die Burgruine. Im Jahre 1242 wurde die Burg erstmalig urkundlich erwähnt.

Im 16. Jh. entstanden das Schloss mit Torhaus, Wirtschaftsgebäuden, Hauptschloss und Gartenanlagen. Nach mehrfachem Besitzerwechsel kaufte das Adelgeschlecht der Bünau die Herrschaft Lauenstein und war bis 1821 dessen Besitzer. Noch heute erinnert die Ruine an die mittelalterliche Burg.

In den Räumlichkeiten wurde nach der Rekonstruierung das Osterzgebirgsmuseum eingerichtet.
Bei einem geführten Rundgang durch die mittelalterliche Burgruine, das Schlossgefängnis, die Schlosskapelle, den festlichen Wappen- und den Vogelsaal wird der Besucher auf eine spannende Reise durch die Zeit mitgenommen.

Ausstellungen im Osterzgebirgsmuseum:

  • Vom Wald im östlichen Erzgebirge
  • Von den Kursächsischen Postmeilensäulen
  • Leben und Werk Georg Bährs
  • Zur Geschichte der Müglitztalbahn

Im rekonstruierten Park im Barockstil und im Kräutergarten werden Nutz- und Zierpflanzen des Erzgebirges gezeigt. Weiterhin befinden sich auf dem Gelände ein Damwildgehege und eine Privatfalknerei.

Öffnungszeiten

Di – So / Feiertag 10.00 – 16.30 Uhr (letzter Einlass 16.00 Uhr)
am 01.01. 13.00 – 16.30 Uhr
montags, 24.12., 31.12. geschlossen

Eintrittspreise

Erwachsene 4,00 €, Ermäßigt 3,00 €, Familienkarte 9,00 € (mit 1 Kind)

Besondere Hinweise

Führungen nach Anmeldung unter 035054 25402
Jeden ersten Freitag im Monat öffentliche Führung, Beginn 10.00 Uhr
Stadtkirche St. Marien und Laurentin - Anmeldungen für Führungen unter 035054 25064

Adresse
Schloss Lauenstein mit Osterzgebirgsmuseum
01778 Altenberg / ST Lauenstein I Tel. 035054 25402 I Fax 035054 25455

Schloss Lauenstein

Aus der Geschichte der Burg Lauenstein

Die Grenzburg wurde schon im 12. Jahrhundert errichtet und 1289 erstmals als „castrum Levensteyn“ erwähnt. Bereits 1241 erfolgte die Ernennunge „Christianus de Lewensteine“, Sohn des Boriwo de Tarant.

Sie diente auch dem Schutz des Kulmer Steiges nach Böhmen und war Ausgangspunkt der ritterlich-bäuerlichen Kolonisation. Aus dieser Kolonisation gingen die Dörfer Liebenau, Löwenhain, Fürstenau und Fürstenwalde hervor.
In der Entstehungszeit verfügte die Anlage wahrscheinlich nur über eine vergleichsweise einfache dreieckige Bauform auf dem Felssporn. Bereits 1340 wurde Lauenstein als Schloss erwähnt.
Beim großen Stadtbrand am 02. Mai 1594 blieben von der eigentlichen Burg nur Reste erhalten. An ihrer Stelle wurde bis ins 17. Jahrhundert ein Renaissance Schloss errichtet.

Lauenstein war Sitz der Grundherrschaft. 1835 umfasste diese Herrschaft eine Fläche von 94 km² mit der Stadt Neugeising und 15 Dörfern bzw. kleineren Siedlungen, darunter Börnersdorf, Breitenau, Fürstenau, Fürstenwalde, Hennerbach, Liebenau, Löwenhain, Oelsengrund und Zinnwald mit insgesamt 5.219 Bewohnern.

Der Lauensteiner Grundherr verfügte über zahlreiche Rechte und Privilegien, darunter das Bergregal auf niedere Metalle, die Binnenfischerei, den Mahlzwang in den Mühlen der Grundherrschaft, die Entrichtung von Lehngeldern, Erbzinsen, Grundsteuer sowie die niedere und hohe Gerichtsbarkeit.

Seit 1980 wird die Anlage als Museum (heute Osterzgebirgsmuseum) genutzt.


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