Schloss Dippoldiswalde im Erzgebirge

Dippoldiswalde im Osterzgebirge

Schloss Dippoldiswalde liegt am westlichen Rand vom Stadtzentum der großen Kreisstadt Dippoldiswalde über dem Tal der Roten Weißeritz. Östlich des Schlosses befindet sich die Stadtkirche St. Marien und Laurentius.

Die Burganlage ist schon im 12. Jh. zum Schutz der Bergwerke und als Meißner Verwaltungssitz errichtet worden.

Besitzer der Burg waren:

  • 1266 Ritter von Clomen
  • 1289 Böhmenkönig Wenzel
  • 1300 Markgraf Friedrich der Strenge
  • 1503 Heinrich von Maltitz
  • 1568 Kurfürst August

Im Dreißigjährigen Krieg litten Stadt und Burg stark. 1358–63 befestigte Markgraf Friedrich der Strenge die Stadt mit Mauern, Türmen, Gräben in einer Dreiecksform und bezog die Burg mit ein. 1429 zerstörten die Hussiten die Stadt und die Burg. Von 1500 bis 1550 erfolgte der Umbau der Burgruine zu einem Renaissanceschloss. Von 1569 bis 1572 entstand der südliche Flügel mit dem Mittelbau und Ende vom 15. Jh. waren das Schloss und die Stadtbefestigung wieder errichtet.
Im 18. und 19. Jh. wurde die Stadtmauer Abschnittsweise abgetragen, zuletzt 1845 das Obertor. Teile der Stadtmauer sind heute noch vorhanden. Im 19. Jh. war das Schloss der Sitz der Amtshauptmannschaft. Heute ist es der Sitz des Amtsgerichtes.


Schloss Dippoldiswalde

Heute befindet sich im Schloss das :

  • Amtsgericht Dippoldiswalde
  • Museum Osterzgebirgsgalerie
  • Museum für mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge
Schloss Dippoldiswalde

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