Ausstellung "terra mineralia"

Freudenstein

Mit 3.500 Mineralen, Edelsteinen und Meteoriten ist die Ausstellung terra mineralia eine der grössten, schönsten und faszinierendsten Ausstellung mit Mineralien aus der ganzen Welt. Mit einem modernen Ausstellungskonzept in den historischen Räumlichkeiten des Schlosses Freudenstein ist es hervorragend gelungen, eine umfangreiche Sammlung mit wunderschönen Mineralien aus aller Welt aufzubauen. Bei der Farben- und Formenvielfalt, sowie der Qualität der verschiedensten Mineralien hat die Ausstellung einen sehr hohen Schauwert.

Die Ausstellungsstücke stammen aus der "Pohl-Ströher Mineralienstiftung". Die Schweizerin Dr. Erika Pohl-Ströher überließ nach über 60 Jahren Sammlertätigkeit im Jahr 2004 ihre einzigartige Sammlung der TU Bergakademie Freiberg als Dauerleihgabe. Damit erhielt die Universität eine der bedeutendsten und wertvollsten privaten Mineralsammlungen der Welt. In der „terra mineralia“ sind die edlen Stücke seit Oktober 2008 dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich.
Es ist ihr hervorragend gelungen, eine umfangreiche Sammlung mit wunderschönen Mineralien von allen Kontinenten aufzubauen. Bei der Farben- und Formenvielfalt, sowie der Qualität der Ausstellungsstücke hat die Ausstellung einen sehr hohen Schauwert.

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Öffnungszeiten
Mo – Fr 10.00 – 17.00 Uhr I Sa, So, Feiertag 10.00 – 18.00 Uhr
24. / 31.12. / 01.01. geschlossen

Eintrittspreise
Erwachsene 10,00 € I Kinder 5,00 €

besondere Angebote
In den Schulferien spannende Programme zu unterschiedlichen Themen für Schulkinder; große Auswahl an Programmen für Schulklassen (angelehnt an den Sächsischen Lehrplan); am Wochenende Experimente und Spaß für die ganze Familie in der „Forschungsreise“, dem Wissenschaftslabor.

Adresse
terra mineralia
Schloßplatz 4, 09599 Freiberg I Tel. 03731 394654 I Fax 03731 394671

Ausstellung Mineralogische Sammlung

Die Mineralogische Sammlung befindet sich im Krügerhaus und zeigt die gesamte Schönheit von Mineralen aus Deutschland vom mineralreichen Sachsen bis ins Saarland, von Schleswig-Holstein bis in die Berge Bayerns.

Es sind die faszinierenden Schätze aus deutschen Fundorten zu sehen wie die Silberlocken aus Freiberg, kostbare Edelsteine, schöne Achate sowie eine Galerie der Kristallmodelle und vieles mehr.

Öffnungszeiten
Mo – Fr 10.00 – 16.00 Uhr I Sa, So, Feiertag 10.00 – 18.00 Uhr
24. / 31.12. / 01.01. geschlossen

Eintrittspreise
Erwachsene 6,00 € I Kinder 3,00 €

Höhepunkte/besondere Angebote
- Führung „In 90 Minuten durch Deutschland“
- Führung „Kurztrip Sachsen“
- Schulprogramm „Sagenhafte Schätze“
- Schulprogramm „Das Sammelsurium“
- Schulprogramm „Minerale aus Deutschland“

Dr. Erika Pohl-Ströher

Erika Ströher wurde am 18. Januar 1919 in Rothenkirchen im Vogtland geboren. Ihr Großvater, Franz Ströher, gründete 1880 die erfolgreiche Kosmetikfirma „Wella". Bereits als Kind begann sie, Mineralien zu sammeln. Sie studierte ab 1944 in Jena Chemie und Biologie und promovierte im Fach Biologie. Zunächst sammelte Erika Ströher im Erzgebirge, später in den Alpen und dann in anderen Regionen Deutschlands, Europas und der Welt. Funde aus Rumänien, Russland, Marokko, Namibia, Australien, USA und in jüngerer Zeit vor allem China, Pakistan und Afghanistan sind in ihrer Sammlung. Sie baute ein System von Tauschpartnern und Händlern aus der ganzen Welt auf. So fanden neue und vor allem auch attraktive Mineralienstufen den Weg in ihre Sammlung. Es gelang ihr, Kontakte in ihre alte Heimat aufrecht zu erhalten, um Neufunde oder Material aus alten sächsischen Privatsammlungen zu erwerben.
Auch nach Einrichtung der Pohl-Ströher Stiftung als Dauerleihgabe an der TU Bergakademie Freiberg führt Frau Dr. Pohl-Ströher ihre Bemühungen um die Komplettierung ihrer Kollektion intensiv weiter. Motivation für sie ist die Tatsache, dass Teile der Sammlung in Freiberg nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind.
Im Jahr 2006 entschied die Schweizerin Dr. Erika Pohl-Ströher ihre wertvolle Sammlung erzgebirgischer Volkskunst der Stadt Annaberg-Buchholz als Dauerleihgabe zu überlassen. Im Erzgebirge war ihre Familie seit Generationen beheimatet und sie verbrachte hier eine unbeschwerte Kindheit. Die Erinnerung an diese Zeit pflegte sie auch fern der Heimat. Die Sammlung der Volkskunstexponate entstand im Andenken an Marie Ströher, der Großmutter der Sammlerin.
Am 18.12.2016 verstarb Erika Ströher in Ferpicloz im Kanton Freiburg in der Schweiz.


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