Erzgebirgische Destillerie Bockau

Erzgebirgische Destillerie Bockau

Das Erzgebirgische Destillerie und Liqueurmanufaktur GmbH“ in Bockau führt die uralten Tradition der Herstellung von Kräuterliqueuren weiter. Im ersten Sächsischen Spirituosenmuseum finden die Besucher alte Destillierblasen, Kräutermühlen, historisches Bildmaterial, Kräuter- und Wurzelproben sowie viele andere interessante Zeitzeugen der jahrhundertealten Likörherstellung.

Natürlich können auch die Spezialitäten der Erzgebirgischen Destillerie verkostet und gekauft werden. Bekannt sind die edlen Sorten wie Aecht Bockauer Wilde Sau oder Aecht Bockauer Erzgebirgskräuter.

Legendär für seine wohltuende Wirkung ist der nach einem alten Rezept hergestellte „Stoughtons – Echt Bockauer Magentropfen“.

Öffnungszeiten
Di – So 15.00 – 17.00 Uhr - Gruppen auf Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten
Schließtage: 01.01. - 31.01.2017 und an Feiertagen
Gruppen auf Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten

Eintrittspreise
Spirituosenmuseum mit Verkostung: 3,00 € pro Pers. (Verkostung: ab 18 Jahre)
Kinder haben freien Eintritt (Änderungen vorbehalten)

Angebote / Hinweise
- Kräutertag im Juni
- Tag des traditionellen Handwerks im September
- altersgerechte Kinderrätsel
- Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung
- Museumsbereich für Rollstuhlfahrer geeignet

Adresse
Erzgebirgische Destillerie und Liqueurmanufaktur GmbH
Zechenhausweg 6, 08324 Bockau I Tel. 03771 454121 I 03771 454122

Das Laborantengewerbe

Das Laborantendorf Bockau ist weit über die sächsische Heimat bekannt. Über Jahrhunderte wurden durch die Bewohner Kräuter gesammelt. Ab 1500 entwickelte sich das Arznei-Laboranten-Wesen. Das Wissen um die Heilpflanzen wurde zur Herstellung von Heilextrakten durch Eindampfen und der Verarbeitung der Pflanzenextrakte zu alkoholischen Auszügen genutzt. Im Erzgebirge nennt man den Ort „de Wurzelbucke“.

1700 ging man dazu über Kräuter zu kultivieren und wirtschaftlich anzubauen. Bevorzugt wurden Bärwurz, Liebstöckel, Angelika, Baldrian und Rhabarber verarbeitet. Man brannte Schnaps vor allem aus Kräutern. Die Laboratorien verarbeiteten bald auch Rohstoffe aus anderen Gegenden und stellten Pillen, Salben, Balsame, Tropfen, Pulver oder Pflaster her.

1767 wurde gemeldet, dass ca. 60 Erwerbstätige Arzneimittel herstellten oder mit ihr handelten. Ärzte und Apotheker, beschwerten sich über die „unlauteren Konkurrenten“. Das führte im 19. Jahrhundert zum Erliegen dieses Erwerbszweiges.

Die Tradition des Laborantengewerbes wird durch die Erzgebirgische Destillerie und Liqueurmanufaktur GmbH Bockau weitergeführt.

TourMedia, Siedlerweg 5, 01809 Heidenau

03529 511954


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