Im Tal der Freiberger Mulde

AltvaeterbrueückeAltväterbrücke über der Freiberger Mulde

Freiberger Mulde ist der rechte, 124 km lange Quellfluss der Mulde, dessen Einzugsgebiet von 2.981 km² in Nordböhmen und Sachsen liegt. Sie ist mit einer durchschnittlichen Wasserführung von 35,3 m³/s größer als der zweite Quellfluss, die Zwickauer Mulde (auch Westliche Mulde) mit einer Wasserführung von etwa 26,4 m³/s, ist jedoch der kürzere Quellfluss ist.

Die Freiberger Mulde (Östliche Mulde) entspringt auf dem Kamm des Osterzgebirges zwei Kilometer südöstlich von Moldava (Moldau) als Moldavský potok (Moldauer Bach) in einer Höhenlage von 850 m ü. NN. Im selben Gebiet liegen die Quellen der Wilden Weißeritz und der Flöha.

Nach Westen fließend, erreicht sie nach etwa fünf Kilometern im Osterzgebirge die Ortschaften Holzhau und Rechenberg-Bienenmühle, welche die ersten Orte auf deutschem Gebiet sind und fließt weiter durch Mulda und Lichtenberg. Hier mündet die Gimmlitz ein. Das Tal ist im weiteren Verlauf steil und eng etwa 100 m in die Hochfläche bei Freiberg eingeschnitten.

Die Mulde durchfließt die alte erzgebirgische Bergbaulandschaft von Weißenborn, Muldenhütte Hilbersdorf und Freiberg. Bei Siebenlehn mündet von rechts kommend die Bobritzsch. Im weiteren Verlauf durchfließt sie Nossen, Roßwein und Döbeln und sie nimmt die Striegis auf. Beim Ort Schweta mündet der Nebenfluss Zschopau ein. Die Freiberger Mulde passiert Leisnig und vereinigt sich bei Colditz-Sermuth mit der Zwickauer Mulde.

Mit der Hammerbrücke, der Alten Conradsdorfer Brücke und der Altväterbrücke gibt es um Freiberg drei kulturhistorisch bemerkenswerte Bauwerke aus dem 16. und 17. Jh.. In Nossen befindet sich eine vom Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann errichtete Sandsteinbrücke von 1717.

Im Tal der Freiberger Mulde

AltvaeterbrueückeAltväterbrücke über der Freiberger Mulde

Freiberger Mulde ist der rechte, 124 km lange Quellfluss der Mulde, dessen Einzugsgebiet von 2.981 km² in Nordböhmen und Sachsen liegt. Sie ist mit einer durchschnittlichen Wasserführung von 35,3 m³/s größer als der zweite Quellfluss, die Zwickauer Mulde (auch Westliche Mulde) mit einer Wasserführung von etwa 26,4 m³/s, ist jedoch der kürzere Quellfluss ist.

Die Freiberger Mulde (Östliche Mulde) entspringt auf dem Kamm des Osterzgebirges zwei Kilometer südöstlich von Moldava (Moldau) als Moldavský potok (Moldauer Bach) in einer Höhenlage von 850 m ü. NN. Im selben Gebiet liegen die Quellen der Wilden Weißeritz und der Flöha.

Nach Westen fließend, erreicht sie nach etwa fünf Kilometern im Osterzgebirge die Ortschaften Holzhau und Rechenberg-Bienenmühle, welche die ersten Orte auf deutschem Gebiet sind und fließt weiter durch Mulda und Lichtenberg. Hier mündet die Gimmlitz ein. Das Tal ist im weiteren Verlauf steil und eng etwa 100 m in die Hochfläche bei Freiberg eingeschnitten.

Die Mulde durchfließt die alte erzgebirgische Bergbaulandschaft von Weißenborn, Muldenhütte Hilbersdorf und Freiberg. Bei Siebenlehn mündet von rechts kommend die Bobritzsch. Im weiteren Verlauf durchfließt sie Nossen, Roßwein und Döbeln und sie nimmt die Striegis auf. Beim Ort Schweta mündet der Nebenfluss Zschopau ein. Die Freiberger Mulde passiert Leisnig und vereinigt sich bei Colditz-Sermuth mit der Zwickauer Mulde.

Mit der Hammerbrücke, der Alten Conradsdorfer Brücke und der Altväterbrücke gibt es um Freiberg drei kulturhistorisch bemerkenswerte Bauwerke aus dem 16. und 17. Jh.. In Nossen befindet sich eine vom Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann errichtete Sandsteinbrücke von 1717.

Lichtenberger Talsperre

Lichtenberger Talsperre wurde von 1966 bis 1975 zum Zwecke des Hochwasserschutzes der Ortschaft Lichtenberg im Osterzgebirge und der Trinkwasserversorgung des Freiberger Raumes und Umgebung errichtet. Sie besitzt die Vorsperre Dittersbach und die Vorbecken Dittersbach und Burkersdorf. Das Wassereinzugsgebiet der Talsperre beträgt 38,90 m²/s. Die Oberfläche des Stausees ist bei Vollstau 92,60 ha groß.

Talsperre LichtenbergTalsperre Lichtenberg

Bobritzsch

Bobritzsch ist ein ungefähr 38 km langer rechter Nebenfluss der Freiberger Mulde. Sie entspringt südöstlich von Frauenstein im Osterzgebirge in etwa 680 m Höhe und fließt dann oberhalb von Reichenau durch Friedersdorf bis Naundorf. Hinter Naundorf folgt ein landschaftlich schöner Teil mit Wiesen und bis an den Fluss reichenden Wäldern. Bis Reinsberg führt parallel zum Fluss ein Wanderweg durch das Naturschutzgebiet Grabentour. Oberhalb des Flusses liegen auf Felsen rechts das Schloss Reinsberg und links das Schloss Bieberstein. 1 km nördlich vom Schloss Bieberstein mündet die Bobritzsch in die Freiberger Mulde.

Bobritzsch - Nebenfluss der Freiberger MuldeBrücke über der Bobritzsch


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