Auersberg im Westerzgebirge

Auersberg im Westerzgebirge

Der Auersberg ist mit 1.018,2 m ü. NN der zweithöhster Berg des sächsischen Erzgebirges. Er liegt auf der Gemarkung Wildenthal nördlich der tschechischen Grenze und nordwestlich von Johanngeorgenstadt . Nördlich des Auersberges liegt die Talsperre Sosa. Unterhalb des Gipfels befindet sich ein Parkplatz. Die Auffahrt ist am Ortsteil Sauschwemme.

An den Hängen des Auerberges wachsen vor allem Fichten und Ebereschen. Der Wald steht seit den 1960er-Jahren unter Naturschutz stehen. Im hiesigen Jagdrevier jagten die sächsischer Kurfürsten Rothirsche und Auerhähne.

Die Hauptgesteinsart ist mittelkörniger Granit, welcher in den Turmalin eingeschlossen ist. Die Kuppe besteht aus Andalusitglimmer. Im Granit sind Einschlüsse von Silber-, Zinn- und Eisenverbindungen, die bereits seit dem 16. Jahrhundert abgebaut wurden. Auf dem Höhepunkt der Bergbautätigkeit gab es am Auersberg bis zu 300 Gruben.

1860 ließ die königlich-sächsische Landesforstverwaltung Granitsteine auf den Berg bringen, um einen steinernen Turm zu bauen. Er war der erste steinerne Aussichtsturm im Erzgebirge. Der Turm diente zur Waldbrandüberwachung und als Station der königlich sächsischen Triangulation. 1901 wurde der Turm umgebaut und auf 18 m aufgestockt. 1940 bekam er eine Aussichtsplattform und eine hölzerne Haube.

Die Eröffnung eines Berghotels erfolgte 1907 auf Initiative des Erzgebirgsvereins. Bereits 1914 musste das Haus wegen des starken Andranges erweitert werden. Bis in die Mitte der 1950er-Jahre befand sich im Berghotel eine Jugendherberge.
Ab 1983 stand etwas unterhalb des Gipfels eine Radarstation. In den 1990er-Jahren ließ die Deutsche Flugsicherung das Gebäude umbauen und nutzt es seitdem für die SREM-Radaranlage Auersberg mit einem Radius von 270 km.

In den Jahren 1992–1994 wurden der Turm und das Auersberghaus umfassend und stilgetreu saniert. 2011 erfolgte die Eröffnung des zweisprachigen (deutsch-tschechische) Lehrpfad's „Bergwaldgarten Auersberg“:

Der kürzeste Aufstieg auf den Auersberg-Gipfel ist von Wildenthal und heißt volkstümlich 'Der Schlangenweg' und führt in sechs Serpentinen entlang der Rodelbahn hinauf.

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